Notwendige Infrastruktur bewerten
Covestro, Fertiglobe und TA’ZIZ wollen Ammoniaklieferungen prüfen
Covestro, Fertiglobe und TA’ZIZ planen, die Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungsketten von Ammoniak und Salpetersäure zu prüfen. Das schließt sowohl die kurzfristige Versorgung mit Ammoniak als auch langfristige Ansätze für den Übergang zu einer nachhaltigeren Produktion ein.
Ammoniak ist ein Rohstoff für die Produktion von TDI, was wiederum ein wesentlicher Bestandteil für und Weichschäume ist.
Bernhard Moll
Im Rahmen einer Absichtserklärung wollen Covestro und der
Harnstoff- und Ammoniakproduzent Fertiglobe kurzfristige Ammoniak-Lieferungen
an Standorte des Chemieunternehmens in China und den Vereinigten Staaten
prüfen. Parallel dazu wägen die Partner langfristige Lieferoptionen für
kohlenstoffarmes Ammoniak aus Carbon-Capture-Technologien sowie für grünes
Ammoniak aus erneuerbaren Quellen aus entsprechenden Projekten des Produzenten
ab. Im Fokus stehen dabei Standorte des Chemieunternehmens in Europa, China und
den Vereinigten Staaten. Ammoniak ist ein Rohstoff für die Produktion von Diphenylmethandiisocyanat
(MDI) und Toluoldiisocyanat (TDI). Diese sind wesentliche Bestandteile für
Hart- und Weichschäume aus Polyurethan.
Über
Versorgungsvereinbarungen hinaus prüfen die Partner auch Möglichkeiten für die
Zusammenarbeit bei der notwendigen Infrastruktur wie Lager- und
Transportlösungen. Außerdem suchen Covestro, Fertiglobe und TA‘ZIZ mögliche
gemeinsame Geschäftschancen entlang der gesamten Ammoniak-Wertschöpfungskette weltweit
und insbesondere in den Vereinigten Arabischen Emiraten.