LNG-Lieferungen und Ausbau von Batteriespeichern

RWE und Adnoc handeln LNG-Lieferungen nach Deutschland aus

RWE und Adnoc haben eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, um bis zu eine Million t/a LNG über einen Zeitraum von bis zu zehn Jahren nach Deutschland und in andere europäische Märkte zu bringen.

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RWE und Adnoc haben eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, um bis zu eine Million t/a LNG über einen Zeitraum von bis zu zehn Jahren nach Deutschland und in andere europäische Märkte zu bringen.
Ein LNG-Tanker liegt neben der Floating Storage and Regasification Unit (FSRU) im Brunsbütteler Elbehafen.

Im Rahmen eines Staatsbesuchs von Bundeskanzler Friedrich Merz in den Vereinigten Arabischen Emiraten hat RWE gleich zwei Absichtserklärungen unterzeichnet. Eine mit Adnoc, um eine Zusammenarbeit bei Lieferungen von Flüssiggas (Liquefied Natural Gas, LNG) nach Deutschland und in andere europäische Märkte auszuloten. Die zweite Absichtserklärung ist für eine Zusammenarbeit mit Masdar, um gemeinsame Investitionen in Batteriespeicherprojekte in Deutschland zu prüfen.

LNG-Lieferungen nach Europa

Laut Dr. Markus Krebber, Vorstandsvorsitzendem des deutschen Energiekonzerns, ist das Ziel der Absichtserklärung mit Adnoc, die Versorgungssicherheit in Deutschland und Europa zu stärken sowie gleichzeitig das globale LNG-Portfolio zu diversifizieren. Die Partner müssen die genauen LNG-Liefermengen noch ausloten, können sich aber ein mögliches Liefervolumen von bis zu 1 Mio. t/a LNG über einen Zeitraum von bis zu zehn Jahren vorstellen. Dies entspricht bis zu zwölf LNG-Schiffsladungen und bis zu 1,4 Mrd. m3/a Erdgas.

Batteriespeicher-Projekte in Deutschland

Masdar ist ein staatliches Gemeinschaftsunternehmen für erneuerbare Energien von TAQA, Adnoc und Mubadala. Es erwägt im Rahmen der Absichtserklärung, bis 2030 in bestehende Batterieprojekte des deutschen Energiekonzerns in Deutschland mit einer Kapazität von bis zu 1 GW zu investieren. Darüber hinaus planen die Partner, das gemeinsame Entwickeln neuer Batteriespeicherprojekte in Deutschland mit einer Kapazität von bis zu 1 GW bis 2035 zu prüfen.