Strom aus Wasserkraft für die Produktion
Lanxess nutzt künftig Grünstrom an mehreren Standorten
Lanxess hat mit dem österreichischen Energieunternehmen Verbund einen Grünstrom-Liefervertrag für die nächsten drei Jahre geschlossen. Damit sollen künftig die Produktionsstandorte in Bergkamen, Bitterfeld, Brunsbüttel, Mannheim und Wietmarschen versorgt werden.
Das Innkraftwerk im bayerischen Töging.
Verbund / Johannes Wiedl
Unsere Produktionsanlagen laufen rund um die Uhr, deshalb brauchen wir auch Strom zu jeder Tages- und Nachtzeit. Die Wasserkraftwerke von Verbund in Bayern können das gewährleisten.“
Alexander Sonnenberg, Leiter Energieeinkauf beim Chemiekonzern
Der
Vertrag sichert die vollständig nachhaltige Stromversorgung der deutschen Produktionsstandorte
von Lanxess in Bergkamen, Bitterfeld, Brunsbüttel, Mannheim und Wietmarschen
mit bayerischer Wasserkraft. Das Energieunternehmen Verbund liefert dem
Chemiekonzern von 2026 bis 2028 in Summe rund 200.000 MWh Grünstrom aus
bestehenden deutschen Wasserkraftwerken am bayerischen Inn. Der Strom enthält
damit im Vergleich zum deutschen Strommix rund 60.000 Tonnen weniger CO2, womit
der Chemiekonzern seinen CO2-Fußabdruck und den seiner Produkte aus den
Standorten senkt – ein weiterer Schritt auf dem Weg des Konzerns, bis 2040 in
der Produktion klimaneutral zu werden.