Kooperation mit dem Institute for Advanced Engineering in Südkorea

Alfa Laval liefert Kryotechnik für Flüssigluft-Energiespeicherung

Alfa Laval hat eine Partnerschaft mit dem Institute for Advanced Engineering in Südkorea geschlossen. Ziel ist, Kryotechnik für Südkoreas erste großtechnische Flüssigluft-Energiespeicheranlage bereitzustellen.

< 1 min
Alfa Laval hat eine Partnerschaft mit dem Institute for Advanced Engineering in Südkorea geschlossen. Ziel ist, Kryotechnik für Südkoreas erste großtechnische Flüssigluft-Energiespeicheranlage bereitzustellen.
Energiespeicherung spielt eine entscheidende Rolle bei der Integration fluktuierender erneuerbarer Energiequellen.

Das Projekt umfasst Kryotechnik von Alfa Laval, darunter gelötete Aluminium-Plattenwärmetauscher und eine vertikale Hochdruck-Kryopumpe mit zehn Stufen, die für den Betrieb unter extremen Bedingungen ausgelegt ist. Das System soll bis zu zehn Tonnen Flüssigluft pro Tag produzieren und so eine effiziente Energiespeicherung und -abgabe bei Bedarfsspitzen ermöglichen.

Die Flüssigluft-Energiespeicherung funktioniert, indem Luft auf kryogene Temperaturen abgekühlt und in eine Flüssigkeit umgewandelt wird, die in isolierten Tanks gespeichert werden kann. Bei Energiebedarf wird die flüssige Luft erwärmt und expandiert, um Turbinen anzutreiben und Strom zu erzeugen. Das Verfahren bietet eine skalierbare Langzeit-Speicherlösung, die dazu beiträgt, Angebot und Nachfrage auszugleichen, die Abregelung erneuerbarer Energien zu reduzieren und die Netzstabilität zu stärken.