Von der Rohstoffversorgung bis zur Endnutzung
SAF-Joint-Venture „Rebound“ in Frankreich gegründet
Technip Energies, Airbus, Safran und Tereos haben ein Joint Venture gegründet, das ein SAF-Projekt im Hafen von Dunkerque entwickeln soll. Ziel ist, mittels des Alcohol-to-Jet-Verfahrens 160.000 t/a nachhaltigen Flugkraftstoff in Nordfrankreich zu produzieren.
Der Hafen von Dunkerque hat Technip Energies bereits einen Industriestandort in Nordfrankreich zugewiesen.
Technip Energies
Mit der getroffenen Vereinbarung verpflichten sich die Partner, die Entwicklungsphase des SAF-Projekts zu finanzieren, einschließlich technischer Studien und anderer Aktivitäten, die für eine endgültige Investitionsentscheidung erforderlich sind. Zu den nächsten Schritten gehören, einen Technologie-Lizenzgeber auszuwählen, Genehmigungsverfahren, die Pre-Feed- und Feed-Aktivitäten (Front-End Engineering Design) zu starten, Vereinbarungen zur Rohstoffversorgung und zum SAF-Abnahmevertrag abzuschließen sowie die Finanzierung für den Bau der Anlage zu sichern.
In dieser Projektentwicklungsphase wird Technip Energies als Entwickler und Anbieter von Ingenieurdienstleistungen fungieren und sein Fachwissen in den Bereichen Technologieskalierung und komplexe Projektdurchführung einbringen. Airbus und Safran, Unternehmen der Luft- und Raumfahrt, beteiligen sich als Industriepartner, Abnehmervermittler und potenzielle SAF-Abnehmer. Tereos, eine französische Agrargenossenschaft, plant, das für das Projekt benötigte Ethanol zu liefern. Gemeinsam decken die vier Partner die Wertschöpfungskette von der Rohstoffversorgung bis zur Endnutzung in der Luftfahrt ab.
Ein wichtiger Meilenstein wurde bereits erreicht: Der Hafen von Dunkerque hat Technip Energies einen Industriestandort in Nordfrankreich zugewiesen, der dem Joint Venture logistische Vorteile für den Transport von Rohstoffen und Produkten sowie einen optimierten Genehmigungsweg bieten soll. Die Gründung des Joint Ventures unterliegt den üblichen Abschlussbedingungen und Genehmigungen und wird voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2026 abgeschlossen sein.