Lastanpassung bei erneuerbaren Energien
P2H2 liefert 0,5-MW-AEM-Elektrolyseur an den Hafen Antwerpen
Power to Hydrogen hat mit der Installation eines 0,5-Anionenaustauschmembran-Elektrolyserus im Hafen von Antwerpen begonnen. Die Inbetriebnahme für die Produktion von grünem Wasserstoff ist für September 2026 geplant.
Für den AEM-Elektrolyseur kommen statt Edelmetallen kostengünstigere Materialien wie Stahl und Nickel zum Einsatz.
Power to Hydrogen
Der Elektrolyseur setzt sich aus 250-KW-Stacks zusammen und ist auf eine Skalierung bis 25 MW ausgelegt. Er hat eine Reaktionszeit unter 50 ms für die Lastanpassung bei erneuerbaren Energien sowie einen Druckbetrieb, der den nachgelagerten Kompressionsbedarf reduziert und die Anlagentechnik vereinfacht.
Für seine Technologie nutzt Power to Hydrogen statt Edelmetallen kostengünstigere Materialien wie Stahl und Nickel. Durch die Kombination von Leistung mit diesem Materialkonzept können die AEM-Systeme des Herstellers die Investitionskosten (Capex) im Vergleich zu vergleichbaren PEM-Elektrolyseuren um bis zu 65 % senken. Der Hersteller erwartet, dass bereits ab dem ersten Betriebsjahr kommerzielle Einnahmen erzielt werden.
Ziel des Projekts ist es, die kommerzielle Wasserstoffnachfrage in der Region sowohl im Mobilitätsbereich als auch in industriellen Anwendungen zu decken. Hauptabnehmer bei der Inbetriebnahme ist Holthausen, ein regionaler Anbieter von Industriegasen und wasserstoffbetriebenen Lkw.