Codierer

Nachhaltige Tinten ermöglichen die umweltfreundliche Direkt-Kennzeichnung von saugfähigen Umverpackungen. (Bild: Domino)

  • Produktkennzeichnung ist integraler Bestandteil globaler Lieferketten, und Anbieter von Kennzeichnungslösungen können einen Beitrag zum Erreichen von Nachhaltigkeitszielen leisten.
  • Der vorgestellte Tintenstrahldrucker für Großzeichen ist auf niedrigen Tintenverbrauch ausgelegt und arbeitet zudem mit Tinten auf Pflanzenölbasis. Damit senkt er den Materialbedarf des Betreibers und erleichtert außerdem das Recycling der bedruckten Verpackungen.
  • Der nachhaltige Großzeichendrucker eignet sich besonders für die Kennzeichnung von Sekundärverpackungen aus porösem oder saugfähigem Material.

Die Bedeutung nachhaltiger Druckerlösungen erklärt David Edwards, Product Manager PIJ beim Druck- und Serialisierungsspezialisten Domino: „Wir sind uns bewusst, dass eine nachhaltige Produktion nicht im Alleingang erreicht werden kann. Die Produktkennzeichnung ist ein integraler Bestandteil aller globalen Lieferketten – und als solcher haben wir den Ehrgeiz und die Verantwortung gegenüber unseren Kunden und der Welt im Allgemeinen, dafür zu sorgen, dass unsere Produkte bewusst so gestaltet sind, dass ihre Umweltauswirkungen minimiert werden.“

Der Tintenstrahldrucker Cx350i ist ein Ergebnis dieser Bemühungen: „Der Cx350i wurde mit Blick auf diese Ambitionen und Verantwortlichkeiten entwickelt, bietet unseren Kunden eine nachhaltige Lösung für den Direktdruck auf saugfähigen Kartons und setzt einen neuen Standard für die Produktentwicklung bei Domino“, so Edwards weiter. „Der Großzeichendrucker ist optimiert, um eine maximale Codequalität bei minimalem Tintenverbrauch zu gewährleisten, und wurde so konzipiert, dass er ausschließlich mit umweltfreundlichen Tinten auf Pflanzenölbasis arbeitet – das Ergebnis ist nachhaltiges Codieren ohne Qualitätseinbußen.“

Sie interessieren sich für Digitalisierung und Innovation?

Logo des Packaging Summit 2022

Auf unserem 5. Packaging Summit – der dieses Jahr zum ersten Mal in Hamburg stattfindet – wird es einen Themenblock mit Vorträgen zur Digitalisierung und Innovationen in der Verpackungsbranche geben. Unter anderem berichtet Jens Johannsen von Fixum über Mushroom Packaging – Verpackungen, die durch Pilzmyzele von alleine wachsen – und Prof. Dr. Dirk Burth, der den an der Hochschule München entwickelten Verpackungsrechner vorstellt.

Neugierig geworden? Dann schauen Sie doch auf der Veranstaltungsseite vorbei: https://www.packagingsummit.de/

Verbesserte Druckqualität mit weniger Tinte

Der Tintenverbrauch für Barcodes, die mit 200 dpi gedruckt werden, ist mit dem Drucker im Vergleich zu den Umverpackungsdruckern der vorherigen Generation des Herstellers um 33 % reduziert. Da die Barcodequalität für Hersteller beim Codieren von Kartons oberste Priorität hat, hat das Unternehmen eine Lösung entwickelt, die die Auflösung der vorherigen Generation erreicht, aber eine weitaus bessere Codequalität liefert: „Während sich die Auflösung nur auf die Anzahl der Tintenpunkte pro Zoll bezieht, wird die Gesamtdruckqualität auch durch die Größe der Tintentropfen, die Platzierung der Tropfen und die Tinte selbst bestimmt“, erklärt Edwards. „Beim Cx350i haben wir an der Optimierung aller Faktoren gearbeitet, welche die Druckqualität beeinflussen: verbesserte Tropfengröße und Tintenplatzierung. Neue und verbesserte Tinten haben es uns ermöglicht, die Gesamtmenge der benötigten Tinte zu reduzieren, um immer wieder hochwertige Codes zu produzieren.“

Darüber hinaus muss der Tintenstrahldrucker seltener gespült werden als frühere Piezo-Inkjet-Drucker, was die Tintenverschwendung weiter reduziert. Das Gerät bietet auch Flexibilität in Bezug auf die Druckereinstellungen mit Optionen zur weiteren Reduzierung des Tintenverbrauchs. Anwender können aus einer breiten Palette von Schriftarten und -größen wählen und haben die Möglichkeit, die Größe der Tintentropfen manuell zu reduzieren.

Nachhaltige Tinten – was steckt dahinter?

Cx350i Komplett-System zum nachhaltigen Bedrucken von Industrieverpacknugen
Cx350i Komplett-System zum nachhaltigen Bedrucken von Industrieverpacknugen. (Bild: Domino)

Da die weltweite Nachfrage nach Recyclingkarton von Jahr zu Jahr steigt, muss die Branche unbedingt von der Verwendung mineralölbasierter Lösungen wegkommen, die zu einem Anstieg der schädlichen Mineralölkonzentration in Recyclingzellstoffprodukten beitragen. Domino unterstützt die Abkehr von mineralölbasierten Tinten und investiert in nachhaltige Alternativen zu Mineralölen, einschließlich Lösungen auf Pflanzenölbasis, für alle aktuellen und zukünftigen Produktentwicklungen. Der nachhaltig konzipierte Drucker verwendet daher ausschließlich nachhaltige Tinten auf Pflanzenölbasis, die speziell für das sichere Recycling von Kartonverpackungen entwickelt wurden. Diese Tinten entsprechen den aktuellen Vorschlägen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zur Mineralölverordnung.

Tinten auf Pflanzenölbasis sind auch weniger umweltschädlich als Mineralöle, mit einem geringeren Gehalt an flüchtigen, organischen Verbindungen (VOC). VOCs sind umweltschädliche Gase, die die Luftqualität in Innenräumen beeinträchtigen können und auch zur Bildung von bodennahem Ozon und Methan beitragen. Mit einem VOC-Gehalt von weniger als 10 %, gelten die neuen Tinten als VOC-arm und ermöglichen einen um 70 % reduzierten VOC-Gehalt im Vergleich zu früheren Lösungen auf Mineralölbasis.

„Man könnte meinen, dass Nachhaltigkeit mit einem Kompromiss in puncto Leistung einhergeht – das ist jedoch nicht der Fall“, versichert Product Manager Edwards. „Unsere neue Tinte bietet erstklassige Ergebnisse in Bezug auf Kontrast und Haftung und wurde umfangreichen Praxistests unterzogen, um eine optimale Langlebigkeit zu gewährleisten, sodass die Hersteller sicher sein können, einen qualitativ hochwertigen Code zu erhalten, der den Test der Zeit übersteht.“

Nachhaltige Verpackungen: der große Überblick

Grafik von Lebensmitteln im Supermarktregal
(Bild: sabelskaya - stock.adobe.com)

Sie wollen alles zum Thema nachhaltige Verpackungen wissen? Klar ist, dass der Bedarf an nachhaltigen Verpackungen in den kommenden Jahren stark steigen wird. Aber das Thema ist komplex: Wann gilt denn überhaupt eine Verpackung als nachhaltig und welche Kriterien müssen dabei künftig erfüllt sein? Alles was man dazu wissen sollte, erfahren Sie hier.

 

Als Alternative zur Etikettierung von Sekundärverpackungen ist der Großzeichendrucker für fast alle Fertigungsbereiche wie Lebensmittel, Getränke, Pharma und viele andere Branchen geeignet. Immer dann, wenn Produkte in der nächstgrößeren Verpackungseinheit (Umverpackung/Sekundärverpackung) zusammengeführt werden und diese von der Materialbeschaffenheit her porös und saugfähig ist, kann der Drucker zwecks Rückverfolgbarkeit zur Direktkennzeichnung der Umverpackung mit qualitativ hochwertigen, GS1-konformen maschinenlesbaren Codes eingesetzt werden. Klassische Umverpackungen, die sich für die Direkt-Kennzeichnung eignen, sind beispielsweise Graukartons und Wellpappekartons. Auch Markenlogos oder andere Grafikelemente lassen sich aufgrund der möglichen Druckhöhe bis 65 mm problemlos aufbringen.

5. Packaging Summit

Key visual Packaging Summit

Nachdem der Packaging Summit die vergangenen beiden Jahre aufgrund der Pandemie rein virtuell stattfand, treten wir nun wieder auf die physische Bühne. Allerdings nicht mehr in München, sondern im hohen Norden: Hamburg. Das erfolgreiche Konzept zieht mit um, und so erwartet Sie auch in der Hansestadt der bekannte Mix aus Marketing, Digitalisierung/Innovation, Design und natürlich Nachhaltigkeit.

Alle Informationen zur Veranstaltung am 5. und 6. Juli 2022 finden Sie unter www.packagingsummit.de.

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