Juni 2016
| von Rebecca Dettloff, Marketingleiterin Sensotech
  • Mit Inline-Messverfahren kann die Schwefelsäurekonzentration direkt im Prozess und in Echtzeit überwacht werden. Die Messdaten werden kontinuierlich erfasst und online zur Verfügung gestellt.
  • Liquisonic-Sensoren basieren auf der Schallgeschwindigkeitsmessung, die im Gegensatz zu Leitfähigkeit und Dichte ein eindeutiges Signal liefert.
  • Mit nur einem Liquisonic-Sensor lässt sich die Schwefelsäure- und Oleumkonzentration hochpräzise bestimmen. Die Echtzeit-Informationen steigern deutlich die Prozesssicherheit, Produktqualität und Wirtschaftlichkeit.

Das Liquisonic-Messsystem hat sich in den vergangenen Jahren weltweit erfolgreich zur Bestimmung der Schwefelsäurekonzentration in Anlagen bewährt. Der Sensor wird direkt in die vorhandene Rohrleitung oder aber in den Behälter eingebaut. Aufgrund modernster Sensortechnologien liefert der Sensor durchgehend stabile Messwerte mit einer Genauigkeit von maximal 0,03 m%. Die Messwerte werden schließlich im Sekundentakt aktualisiert und können dann über 4…20-mA-Signal, digitale Ausgänge, Feldbus oder Ethernet an Prozessleitsysteme zur automatisierten Steuerung übertragen werden.

Prinzip der Laufzeitmessung
Der Sensor ist aus Hastelloy C-2000 gefertigt und dadurch absolut korrosionsbeständig. Die robuste Konstruktion benötigt weder Dichtungen noch bewegliche Teile, so dass der Sensor wartungsfrei und langzeitstabil arbeitet. Das  Messprinzip beruht auf einer Laufzeitmessung, bei der ein Schallsignal von einer Seite zur anderen Seite des Sensors gesendet wird. Da der Abstand zwischen Signalsender und -empfänger bekannt und konstant ist, kann aus den Daten Weg und Zeit die Geschwindigkeit ermittelt werden. Zwischen Schallgeschwindigkeit und Konzentration der Schwefelsäure besteht ein eindeutiger, funktionaler Zusammenhang. Da die Schallgeschwindigkeit zusätzlich von der Temperatur abhängt, ist im Sensor eine hochpräzise Temperaturmessung integriert. Aus den Größen Schallgeschwindigkeit und Temperatur lässt sich die Konzentration temperaturkompensiert und reproduzierbar berechnen.

Der Controller zeigt die Messwerte an und sendet bei Abweichungen von Referenzwerten sofort ein Signal an übergeordnete Steuerungssysteme. Die Messwerte werden im Controller vollständig gespeichert, und die mögliche Trendansicht gibt einen schnellen Überblick über den Prozessverlauf. Durch sichere Fernzugriffsoptionen über Netzwerk, Modem oder Webserver kann der Controller vom PC am Arbeitsplatz aus bedient werden. Das System wird als Plug&Play ausgeliefert, so dass eine einfache und schnelle Inbetriebnahme gewährleistet ist. An einen Controller können bis zu vier Sensoren angeschlossen werden, so dass sich die Investitionskosten bei mehreren Messstellen reduzieren.

Hier erfahren Sie mehr über das Messverfahren.

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