Engineering-Sparte betroffen
Linde will bis zu 400 Stellen in Deutschland abbauen
Laut Berichten der Süddeutschen Zeitung und des bayerischen Rundfunks erwägt Linde, in der Engineering-Sparte bis zu 400 Jobs zu streichen. Betroffen wären die beiden deutschen Standorte in Dresden und Höllriegelskreuth bei München.
Die Engineering-Sparte baut unter anderem Wasserstoff-Infrastruktur.
PhotoGranary – stock.adobe.com
Viel ist
über den möglichen Stellenabbau nicht bekannt. Die Süddeutsche Zeitung
berichtet, dass die Mitarbeitenden in Höllriegelskreuth über die Maßnahmen kurz
vor Weihnachten informiert wurden. Auf eine Anfrage des bayerischen Rundfunks,
gab Linde Auskunft, dass der Konzern seine Ressourcen und Organisation
kontinuierlich anpassen müsse, da der Kosten- und Technologiewettbewerb im
Anlagenbau stetig zunehme. Zu Zeitplänen oder Zahlen wolle man sich nicht
äußern. Ähnliches gilt für den Betriebsrat, der aufgrund der laufenden
Gespräche keine Aussagen treffen wollte.
Der Konzern veröffentlichte Anfang Februar 2026 die Finanzergebnisse
für das vorangegangene Jahr. Diese sind unter anderem in die fünf Konzernsparten
aufgeteilt: die drei Weltregionen Amerika (Americas), Asien-Pazifik (APAC) sowie
Europa, mittlerer Osten und Afrika (EMEA), Engineering und Sonstige. In allen
Sparten bis auf Engineering konnte der Konzern seinen Umsatz 2025 um 0,4 % bis 5
% steigern, in der Engineering-Sparte sank der Umsatz im letzten Jahr um etwa 3
%.