Wasserstoff-, Ammoniak-, Harnstoff- und Methanoltechnologien
Nextchem macht Prozessdesign für drei Großanlagen in Westafrika
Nextchem soll die Lizenzierung, Prozessplanungspakete und die Lieferung von Ausrüstung für drei Stickstoffdüngeranlagen in Westafrika bereitstellen. Dieser Auftrag hat einen Wert von 485 Mio. Euro.
Die Lizenz-, Prozessdesign- und Ausrüstungslieferverträge haben die Nextchem-Tochtergesellschaften Stamicarbon und KT Tech erhalten.
Maire
Das Gesamtpaket des Auftrags von einem Kunden in Westafrika hat einen Wert von 485 Mio. Euro. Davon sollen 10 Mio. Euro für bereits durch Nextchem begonnene Engineering-Aktivitäten in der Phase vor der endgültigen Investitionsentscheidung (FID) verbucht werden, der Rest bei der FID. Der Auftrag ist für drei Großanlagen, von denen zwei der Harnstoffgranulat-Produktion gewidmet sind und die dritte eine Ammoniak- und Methanol-Koproduktion integriert.
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Der Gesamtumfang des Projekts umfasst fünf Wasserstoffanlagen, fünf Ammoniakanlagen (darunter eine Ammoniak-Methanol-Koproduktionsanlage), vier Harnstoffschmelzanlagen und sechs Harnstoffgranulationsanlagen, verteilt auf mehrere Produktionslinien an drei verschiedenen Standorten.
Die beiden großtechnischen Stickstoffdüngeranlagen sollen aus vier Wasserstoffanlagen, vier Ammoniakanlagen, vier Harnstoffschmelzanlagen und sechs Harnstoffgranulationsanlagen bestehen. Die Gesamtproduktion an Harnstoff soll nach dem Fertigstellen über 3 Mio. t/a betragen. Die autotherme Reformierung (ATR) ermöglicht, Synthesegas in den für nachgelagerte Anlagen benötigten Größenordnungen herzustellen.
Die dritte Anlage kombiniert Ammoniak (über 900.000 t/a) und Methanol (über 600.000 t/a). Eine der Anlagen soll mit einer auf ATR-basierten Technologie für die gleichzeitige Produktion von Methanol und Ammoniak ausgelegt sein.