BASF Coatings wird eigenes Unternehmen Surventis

BASF und Carlyle schließen Coatings-Transaktion ab

Die BASF und die Investmentgesellschaft Carlyle haben den Verkauf des Coatings-Geschäfts erfolgreich vollzogen. Mit Wirkung zum 1. Juli 2026 firmiert der ehemalige Geschäftsbereich nun als eigenständiges Unternehmen unter dem Namen Surventis.

1 min
Surventis, ehemals BASF Coatings, besteht aus den Geschäftseinheiten Fahrzeugserienlacke, Autoreparaturlacke und Oberflächentechnik.

Die Transaktion basiert auf einem Unternehmenswert von 7,7 Milliarden Euro. Trotz der Veräußerung bleibt BASF mit einer Eigenkapitalbeteiligung von 40 Prozent an Surventis beteiligt. Surventis umfasst die Geschäftseinheiten Fahrzeugserienlacke, Autoreparaturlacke und Oberflächentechnik. Im Jahr 2025 erzielten diese Bereiche einen weltweiten Umsatz von rund 3,7 Milliarden Euro.

Den Schritt bezeichnet der BASF-Vorstandsvorsitzende Markus Kamieth als „wichtigen Meilenstein“ der „Winning Ways“-Strategie des Konzerns. Diese zielt darauf ab, den Wert der sogenannten „Standalone Businesses“ gezielt herauszustellen und den strategischen Fokus des Konzerns zu schärfen. „Indem wir eine Eigenkapitalbeteiligung von 40 Prozent halten, werden wir weiterhin an der zukünftigen Wertschaffung des Coatings-Geschäfts partizipieren und gleichzeitig den strategischen Fokus von BASF schärfen“, betonte Kamieth.

Um die erfolgreiche Weiterentwicklung als eigenständiges Unternehmen zu gewährleisten, wurde ein erfahrenes Executive Committee benannt, das die Führung zum 1. Juli 2026 übernommen hat. CEO des neuen Unternehmens ist Jens Luehring. Er verfügt über Erfahrung in Unternehmenstransformationen und leitete zuvor erfolgreich Carve-outs in der Industriegase-Branche, unter anderem für ehemalige Linde-Aktivitäten in Nord- und Südamerika. Luehring betonte, dass das Team bewährte Erfahrung mit neuem Denken verbinde, um „Kunden auf höchstem Niveau zu unterstützen“ und gleichzeitig „größer zu denken und schneller voranzugehen.“