Lösungsmittel auf Kaliumbasis scheidet CO2 aus Gasströmen ab

Baker Hughes und Giammarco wollen CCS-Verfahren kommerzialisieren

Giammarco Technologies hat ein Hot-Potassium-Carbonate-Verfahren zur Kohlenstoffabscheidung nach der Verbrennung entwickelt. Gemeinsam mit Baker Hughes plant das italienische Unternehmen, das Verfahren für den Energie- und Industriesektor zu kommerzialisieren.

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Giammarco Technologies hat ein Hot-Potassium-Carbonate-Verfahren zur Kohlenstoffabscheidung nach der Verbrennung entwickelt. Gemeinsam mit Baker Hughes plant das italienische Unternehmen, das Verfahren für den Energie- und Industriesektor zu kommerzialisieren.
Durch die Zusammenarbeit ist das HPC-Verfahren nun Teil des Portfolios an CCUS-Lösungen von Baker Hughes.

Giammarco Technologies nutzt für das CO2-Abscheideverfahren ein Lösungsmittel auf Kaliumbasis. Das Hot-Potassium-Carbonate-Verfahren (HPC) nutzt das italienische Unternehmen bereits in mehr als 400 Industrieprojekten weltweit. Nun soll das Verfahren im Rahmen der Zusammenarbeit in die Maschinentechnologie des Energietechnologieunternehmens Baker Hughes integriert werden, einschließlich Anlagen zur Rauchgasverdichtung und -expansion sowie zur mechanischen Dampfkompression.

Die Partner haben vor, Pilotanlagenversuche in verschiedenen Sektoren zu nutzen und vollständig integrierte, maßgeschneiderte Lösungen zu liefern, um die Kosten für die Kohlenstoffabscheidung zu senken. Die Unternehmen unterstützen ihre Kunden bereits mit Machbarkeitsstudien und stellen in Aussicht, das Front-End Engineering Design (FEED) zu übernehmen.