KSB WEbseite nach Cyberattacke

Der Pumpen- und Armaturenhersteler KSB hatte in der Woche vor Ostern einen Hackerangriff entdeckt. Bild: KSB-Webseite

Laut Südwestrundfunk swr habe das Unternehmen in der vorletzten Woche Unregelmäßigkeiten festgestellt und nach Rücksprache mit externen Spezialisten Server vom Netz genommen. Die Webseite von KSB ist nur eingeschränkt erreichbar, dort heißt es in einer Meldung vom 13.4. der Cyber-Angriff sei erfolgreich abgewehrt. Die Analyse der kompromittierten Systeme habe ergeben, dass nach vorläufigem Stand "insbesondere keine Kundendaten abgeflossen sind."

Die Produktion sei deutschlandweit bis zum 20. April eingestellt. Laut swr geht das Unternehmen davon aus, dass der Angriff nicht im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg steht. Behörden und Industrieverbände hatten in den vergangenen Wochen Unternehmen vor verstärkten Hackerangriffen im Zusammenhang mit dem Konflikt gewarnt.

Laut einer Börsenmitteilung des Unternehmens könnte sich der Angriff möglicherweise auf die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens auswirken. Aufgrund der Oster-Feiertage halte sich der Schaden bislang in Grenzen, die Osterruhe werde um ein paar Tage verlängert, Ausfälle sollen durch Zusatz-Schichten kompensiert werden.

KSB war in 2021 schon einmal in einem europäischen Land Ziel eines Cyberangriffs geworden.

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