Hartwig Wendt ist neuer COO des Cefic

(Bild: Cefic)

"Ich freue mich, dem Cefic in einer für unsere Branche entscheidenden Zeit beizutreten“, erklärte Wendt mit Blick auf die wichtige Rolle der Chemieindustrie beim Erreichen der Ziele des Europäischen Grünen Deals für 2050 bei gleichzeitig strategischer Unabhängigkeit von wichtigen Rohstoffen. „Die Pandemie Covid 19 und die aktuellen Probleme in der Lieferkette, die durch den Krieg in der Ukraine verursacht wurden, zeigen deutlich, wie wichtig es für Europa ist, eigene Produktionsanlagen, gut ausgebildete, effiziente Mitarbeiter und funktionierende Lieferketten auf unserem Kontinent zu haben.“ Diese Bedeutung der Chemieindustrie, besonders vor dem Hintergrund steigender Energiepreise und möglicherweise gekürzter Gaslieferungen, hatten vor Kurzem auch die CEOs der Chemiekonzerne BASF und Evonik hervorgehoben.

Chemische Industrie für strategische Autonomie Europas entscheidend

Die chemische Industrie in der EU sei ein wichtiger Zulieferer für alle verarbeitenden Industrien und für wichtige und strategische Wertschöpfungsketten, betonte Wendt. Dies betrifft insbesondere Pharmazeutika, Elektronik, Batterien für Elektrofahrzeuge und Baumaterialien. „Eine starke chemische Industrie ist daher für den europäischen Green Deal und die strategische Autonomie Europas von entscheidender Bedeutung“, so der neue Cefic-COO. Wendt bekräftigte daher die Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission, den Regierungen der Cefic-Mitgliedstaaten und der Zivilgesellschaft an realistischen Übergangsszenarien, um die Ziele des Grünen Deals zu erreichen und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der Chemieproduktion in Europa zu erhalten.

Der promovierte organische Chemiker Wendt blickt auf mehr als zwanzig Jahre Geschäftserfahrung in der chemischen und pharmazeutischen Industrie zurück. Als Corporate Vice President bei Bayer war er unter anderem mitverantwortlich für die Ausgliederung der Werkstoff-Sparte, aus der der Kunststoffhersteller Covestro hervorging. Auch in der Öffentlichkeitsarbeit hat Wendt bereits Erfahrung: Bei Covestro leitete er für die vergangen drei Jahre das Global Public Affairs Issue Management Team.

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