Evonik übernimmt norwegischen Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln

Evonik hat im 1. Quartal 2016 weniger verdient als im Vorjahr. Trotzdem zeigt sich das Unternehmen optimistisch (Bild: Evonik)

Christian Kullmann, Vorsitzender des Vorstandes von Evonik, sagte: „Mit dem erfolgreichen Abschluss der Akquisition stärken wir unseren Wachstumskern ‚Smart Materials‘, indem wir unsere Position im Silica-Geschäft weiter ausbauen.“ Der Spezielchemie-Konzern integriert das erworbene Geschäft in das Segment Resource Efficiency. Diese Integration wurde in den vergangenen Monaten vorbereitet und soll nun unverzüglich anlaufen. Finanziert wurde der Kauf durch eine im Juli 2017 platzierte Anleihe über eine halbe Mrd. Euro.

Die Akquisition ist eine Ergänzung der Produktpalette von Evonik. Huber ist insbesondere auf Silica-Anwendungen in der Konsumgüterindustrie, etwa im Dentalbereich, ausgerichtet. Evonik hat sein Silica-Geschäft bisher stärker auf industrielle Anwendungen fokussiert, etwa in der Reifen- und Lackindustrie. Im Geschäftsjahr 2016 erwirtschaftete Huber Silica einen Umsatz von nahezu 300 Mio. US-Dollar und ein bereinigtes EBITDA von rund 60 Mio. US-Dollar.

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