Im Vordergrund Touchscreen dahinter Mann mit Schutzhelm und Atemmaske

Die Sustainability-Plattform ermöglicht es, ESG-Daten statt wie bisher manuell automatisch zu bearbeiten. (Bild: MangKangMangMee -stock.adobe.com)

Damit Evonik nachhaltiger agieren kann, will der Konzern mehr sogenannte ESG-Daten schnell zur Verfügung haben. Diese bestehen aus den Bereichen Umwelt (Environmental), Soziales (Social) und verantwortungsvolle Unternehmensführung (Governance). Da sich die Daten aus verschiedenen Quellen zusammensetzen und bisher kaum standardisiert sind, war es bisher nötig diese manuell zu bearbeiten. Durch die Sustainability-Plattform von IBM ist es dem Chemiekonzern in Zukunft möglich ausgewählte ESG-Kennzahlen zentral auszuarbeiten.

Evonik betrachtet die Nachhaltigkeitsperformance entlang von drei Achsen – nach Produkt, Anwendung und Region. Zudem werden zahlreiche Indikatoren in fünf Nachhaltigkeitskategorien ermittelt. Aber laut Stefan Henze, der bei IBM für das Projekt verantwortlich ist, müssen zukünftig auch die operativen Geschäftseinheiten die Nachhaltigkeitskennzahlen ihrer Produkte kennen, um so die erforderlichen Maßnahmen zeitnah anstoßen zu können. Dabei rationalisiert die KI-basierte integrierte Planungslösung nicht nur die Planungsprozesse, sondern bietet auch die Möglichkeit, tiefer in Daten einzutauchen, um Prognosen mit größerer Genauigkeit zu erstellen.

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