Größere katalytische Oberfläche

BASF eröffnet Produktionsanlage für 3D-gedruckte Katalysatoren

BASF hat die weltweit erste Produktionsanlage für Katalysatoren auf Basis der konzerneigenen 3D-Technologie in Ludwigshafen eröffnet. Diese 3D-gedruckten Katalysatoren sollen den Druckabfall im Reaktor reduzieren und eine größere katalytische Oberfläche haben.

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Hand mit gelbem Handschuh hält zwei 3D-gedruckte Katalysatoren über einer Fläche voller 3D-gedruckter Katalysatoren
Die Katalysatoren sind mechanisch stabil, haben aber gleichzeitig eine offene Struktur.

Mit der 3D-Technologie kann BASF Katalysatoren mit optimal gestalteten Geometrien fertigen, die eine hohe mechanische Stabilität mit einer offenen Struktur kombinieren. Dadurch wird der Druckabfall in Reaktoren reduziert, während sich gleichzeitig die katalytisch aktive Oberfläche vergrößert. Damit sollen Anwender eine höhere Reaktorleistung erzielen und die Produktqualität verbessern bei einem deutlich niedrigeren Energieverbrauch als mit einem herkömmlichen Katalysator. Die Technologie kann auf eine breite Palette von Katalysatormaterialien angewendet werden, darunter Edel- und Nichtedelmetall-Katalysatoren sowie verschiedene Trägermaterialien.

Im Jahr 2025 hatte das chinesische Feinchemieunternehmen An Hui Jintung seine Produktionsanlage mit Schwefelsäurekatalysatoren des Chemiekonzerns befüllt. „Nach der reibungslosen Inbetriebnahme zeigte sich in der Anlagenleistung eine deutliche Verbesserung im Vergleich zu vorher. Die Produktion erreichte einen Rekordwert und generierte erhebliche wirtschaftliche Vorteile für unser Unternehmen. Wir werden die Zusammenarbeit mit BASF fortsetzen, um Katalysator-Upgrades und -Wechsel auch in weiteren Anlageneinheiten voranzutreiben,“ sagt Eter Zhu, General Manager des Feinchemieunternehmens.