Anhängerpumpe für flüssigen Wasserstoff

Alfa Laval und Arianegroup wollen Wasserstofftransport verbessern

Alfa Laval und Arianegroup wollen eine auf Flüssigwasserstoff-Anhänger zugeschnittene Pumpe entwickeln. Das soll einen effizienteren und zuverlässigeren Transport des Wasserstoffs von den Produktionsstätten zu den Verteilzentren und Tankstellen ermöglichen.

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Alfa Laval und Arianegroup wollen eine auf Flüssigwasserstoff-Anhänger zugeschnittene Pumpe entwickeln. Das soll einen effizienteren und zuverlässigeren Transport des Wasserstoffs von den Produktionsstätten zu den Verteilzentren und Tankstellen ermöglichen.
Die neue Pumpe soll die Verluste beim Be- und Entladen von flüssigem Wasserstoff in Anhänger reduzieren.

Diese Vereinbarung über das Entwickeln einer Flüssigwasserstoff-Anhängerpumpe folgt auf eine am 1. Dezember 2024 unterzeichnete Absichtserklärung zwischen Alfa Laval und Arianegroup, einem Unternehmen, das im Raumfahrt- und Verteidigungssektor tätig ist und zu gleichen Teilen Airbus und Safran gehört.

Das Projekt befasst sich mit kritischen Anforderungen wie Kompaktheit, Zuverlässigkeit, Effizienz, Sicherheit und einfacher Bedienung. Die Anhängerpumpe wurde für den Einsatz unter extremen kryogenen Bedingungen entwickelt und ermöglicht einen effizienten und zuverlässigen Transport von flüssigem Wasserstoff von den Produktionsstätten zu den Verteilzentren und Tankstellen.

Die kryogenen Eigenschaften von flüssigem Wasserstoff stellen erhebliche Herausforderungen bei dessen Handhabung und Transport dar, und bestehende Lösungen erfüllen die Anforderungen in Teilen nicht. In der aktuellen Logistik für den Transport von flüssigem Wasserstoff auf der Straße werden Anhänger oft ohne spezielle Pumpsysteme entladen, was zu betrieblichen Ineffizienzen und erheblichen Wasserstoffverlusten führt.