Langzeit-Druckluftspeicherung in Salzkavernen
Nobian und Airengy testen Energiespeicher mit Druckluft
Nobian und das Energieunternehmen Airengy wollen die Machbarkeit einer Langzeit-Druckluftspeicherung in einer Salzkaverne in Dänemark untersuchen. Die Druckluft wird mit überschüssigem Strom aus erneuerbaren Energien generiert und kann zur Stromerzeugung wieder freigesetzt werden.
In der Industrie wird Druckluft mit Kompressoren erzeugt und direkt verwendet – in diesem Projekt dient sie als Energiespeicher.
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Im
Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht die Bewertung der
Druckluft-Energiespeichertechnologie von Airengy, die sogenannte Airbattery. Diese
kann überschüssigen Strom aus erneuerbaren Energien als Druckluft in einer
unterirdischen Kaverne speichern und bei Bedarf zur Stromerzeugung freisetzen.
Im Rahmen
dieser Untersuchung beabsichtigen die Unternehmen, die Machbarkeit der
Technologie in einer der von Nobian Dansk Salt betriebenen Salzkavernen zu
bewerten und zu testen. Salzkavernen sind aufgrund ihrer natürlichen
Dichtungseigenschaften und ihrer Fähigkeit, Energieträger unter hohem Druck
sicher zu speichern, eine bewährte und effiziente Lösung für die großtechnische
Energiespeicherung, einschließlich von Gasen wie Wasserstoff.
Wie
funktioniert die Druckluft-Energiespeichertechnologie?
Die Airbattery
ist ein bidirektionales System mit geschlossenem Kreislauf. Zum Speichern von
überschüssigem erneuerbarem Strom wird dieser genutzt, um eine Pumpe
anzutreiben, die Wasser in einen mit Luft gefüllten Behälter pumpt, wodurch die
enthaltene Luft komprimiert wird. Die entstandene Druckluft wird in der Salzkaverne
gespeichert, bis wieder Strom gebraucht wird. Um Strom zu erzeugen, wird die Druckluft
in den Behälter mit Wasser eingelassen, wo sie die Flüssigkeit verdrängt, wodurch
das Wasser eine Turbine antreibt, die wieder Strom erzeugt.