industrielle Anlage vor blauem Abendhimmel

Wenn dem Entwurf zugestimmt wird, könnten Anfang 2023 die ersten Verträge geschlossen werden. (Bild: Kovalenko I - stock.adobe.com)

Der Staat plant nicht nur durch Milliarden von Euro das Umrüsten von Produktionsprozessen auf erneuerbare Energien zu fördern, sondern auch das Umrüsten auf Wasserstoff als Energieträger. Dieses Förderinstrument wird voraussichtlich unter anderem für die Chemie-, Stahl-, Glas- und Zementindustrie gelten.

Dem Entwurf zufolge muss der gesamte Strom, der für die Produktion genutzt wird aus erneuerbaren Energien bestehen – ähnliches gilt für Wasserstoff. Unternehmen, die grünen Wasserstoff einsetzen erhalten eine höhere Förderung als diejenigen, die blauen verwenden. Zudem dürfe blauer Wasserstoff im Rahmen der Förderung nur dann genutzt werden, wenn lediglich geringe Emissionen entstehen.

Bisher hatten Industrieunternehmen es als zu kostenintensiv eingestuft, auf eine klimafreundliche Produktion umzuschwenken und erklärt, dass so ihre Wettbewerbsfähigkeit eingeschränkt sei. Daher sollen Unternehmen laut dem neuen Entwurf sowohl Geld für mögliche Umrüstungen erhalten als auch jährliche Zahlungen, die die Gelddifferenz zwischen fossilen und erneuerbaren Energien ausgleichen. Die Vertragslaufzeit ist für 15 Jahre geplant.

Die Tagesschau berichtete am 04.12. über den Entwurf des Wirtschaftsministeriums und das laut Wirtschaftsminister Robert Habeck zum Jahresbeginn 2023 die ersten Verträge geschlossen werden könnten.

CT-Fokusthema Wasserstoff

(Bild: Corona Borealis – stock.adobe.com)

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