Cyberresilience in der Prozessindustrie: Warum Security allein nicht mehr ausreicht
Cyberangriffe auf Industrieunternehmen nehmen zu und betreffen längst nicht mehr nur die IT. Für Betreiber von Prozessanlagen stellt sich nicht nur die Frage, wie sich Angriffe verhindern lassen, sondern auch, wie Produktionsprozesse im Ernstfall verfügbar bleiben.
Cyberresilienz in der Automatisierung
ki-generiert
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am 08. Dezember2026
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Cybersecurity entwickelt sich zunehmend vom IT-Thema zur Aufgabe für den gesamten Anlagenbetrieb. Gleichzeitig gewinnt der Begriff Cyberresilience an Bedeutung. Dahinter steht die Erkenntnis, dass sich Angriffe trotz umfangreicher Schutzmaßnahmen nicht immer verhindern lassen. Entscheidend wird deshalb die Fähigkeit, deren Auswirkungen zu begrenzen, den Betrieb aufrechtzuerhalten und Produktionsanlagen nach Störungen schnell wieder in einen sicheren Zustand zurückzuführen.
Für die Prozessindustrie ist das eine vertraute Denkweise: Wie im Explosionsschutz neben präventiven Maßnahmen auch konstruktive Schutzkonzepte zum Einsatz kommen, rückt in der Cyberwelt zunehmend die Frage in den Fokus, wie Unternehmen mit erfolgten Angriffen umgehen und ihre Betriebsfähigkeit sichern können.
Die Online-Fachveranstaltung beleuchtet die aktuelle Bedrohungslage für Chemie-, Pharma- und Prozessanlagen und zeigt, welche organisatorischen, technischen und personellen Maßnahmen zum Aufbau von Cyberresilience erforderlich sind. Experten aus Industrie und Cybersecurity-Praxis diskutieren, welche Aufgaben auf Betreiber zukommen, wie sich Sicherheits- und Resilienzaspekte sinnvoll miteinander verbinden lassen und welche Kompetenzen in Produktion, Engineering, OT und IT künftig gefragt sind.
Im Mittelpunkt stehen dabei die Fragen:
Was unterscheidet Cybersecurity von Cyberresilience?
Welche Maßnahmen sollten Betreiber heute priorisieren?
Wie lassen sich Angriffe erkennen, beherrschen und ihre Auswirkungen begrenzen?
Welche Kompetenzen müssen Unternehmen selbst aufbauen und welche können extern eingebunden werden?
Wie kann die Produktions- und Betriebsfähigkeit auch im Krisenfall sichergestellt werden?
Drei Impulsvorträge und eine anschließende Expertenrunde liefern praxisnahe Antworten für Betreiber, die ihre Produktionsstandorte wirksam gegen digitale Risiken absichern und gleichzeitig auf den Ernstfall vorbereitet sein wollen.