Projekt mit dem Recyclingunternehmen Recuro

Ineos plant Kunststoff-Recyclinganlage in Norwegen

Ineos will gemeinsam mit dem norwegischen Recyclingunternehmen Recuro eine Recyclinganlage an seinem Polymerstandort im norwegischen Bamble errichten. Diese soll nach ihrer Inbetriebnahme bis zu 33.000 t/a Kunststoffabfälle verarbeiten.

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Luftaufnahme einer weitläufigen Industrieanlage an einer Küste mit Wasser und bewaldeten Hügeln.
Die Partner erhoffen sich durch ihr Projekt, die Gesamtrecyclingquote zu erhöhen.

Die Anlage planen Ineos und Recuro, so zu konzipieren, dass sie mit minimalen Emissionen arbeitet und nach ihrer Fertigstellung vollständig mit erneuerbarer Energie aus Norwegen zu betreiben. Die Partner haben vor, eine Pyrolysetechnologie einzusetzen, die das Rückgewinnen von im Kunststoffabfall gebundenem Kohlenstoff maximiert, indem sowohl die beim Recycling entstehenden Öl- als auch Gasfraktionen für die weitere Verwendung zurückgehalten werden, anstatt sie der Energieerzeugung zuzuführen.

Das Chemieunternehmen will das recycelte Produkt als Ausgangsmaterial nutzen, um recyceltes Ethylen in seinem Cracker im norwegischen Rafnes herzustellen. Dadurch kann das nahegelegene Werk in Bamble recyceltes Polyethylen in Neumaterialqualität herstellen, das die strengen regulatorischen Anforderungen der EU für Hochleistungsanwendungen wie Lebensmittel- und Medizinverpackungen erfüllt.