Tragekomfort von PSA ist ein Sicherheitsfaktor

Hitzestress als Herausforderung für Schutzkleidung

Angesichts häufigerer Hitzewellen gewinnt das Thema Hitzestress für den Arbeitsschutz zunehmend an Bedeutung. Besonders in Branchen in denen persönliche Schutzausrüstung (PSA) zwingend erforderlich ist, sind hohe Temperaturen ein wachsendes Risiko.

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In Zusammenarbeit mit Empa wurde die physiologische Wirkung des Dupont Tyvek APX Materials und moderner Schutzkleidung untersucht.
In Zusammenarbeit mit Empa wurde die physiologische Wirkung des Dupont Tyvek APX Materials und moderner Schutzkleidung untersucht.

Hitzestress ist mehr als ein reines Komfortproblem. Wenn Mitarbeitende über längere Zeit hohen Temperaturen ausgesetzt sind oder schwere Schutzkleidung tragen müssen, beeinträchtigt dies die Konzentration und die Entscheidungsfähigkeit. Dies führt direkt zu einem erhöhten Unfallrisiko. Zudem besteht die Gefahr, dass PSA als zu belastend empfunden und deshalb entweder gar nicht oder fehlerhaft getragen wird, was die Schutzwirkung untergräbt.

„Hitzestress macht die Arbeit nicht nur unangenehmer – er kann auch die Fähigkeit beeinträchtigen, sicher zu arbeiten“, erklärt Chloé Caux‑Wetherell, EMEA Marketing Manager bei Dupont Personal Protection, einem Hersteller von PSA für die Chemieindustrie und ähnlich anspruchsvolle Branchen. „Sicherheitsverantwortliche stehen vor der Herausforderung, wirksamen Schutz vor Partikeln und Flüssigkeiten zu gewährleisten und gleichzeitig die physiologische Belastung durch Hitze zu reduzieren. Wird PSA als zu heiß oder einschränkend empfunden, steigt das Risiko von Fehlanwendung oder Nichtnutzung.“

Tragekomfort von PSA ist objektiv messbar

Steigende Temperaturen und häufigere Hitzewellen erhöhen das Risiko arbeitsbedingter Hitzeexposition. Vor dem Hintergrund aktueller Klimaprognosen, die ein weiteres außergewöhnlich warmes Jahr erwarten lassen, warnt Dupont vor Hitzestress als wachsendem Risiko für die Arbeitssicherheit. Die Entwickler des Unternehmens begreifen daher auch den Tragekomfort von PSA als entscheidenden Faktor. Dieser galt lange als rein subjektiv empfundene Größe.

Mit modernen Prüfverfahren lässt sich jedoch auch objektiv messen und wissenschaftlich dokumentieren, wie komfortabel beispielsweise ein Schutzanzug zu tragen ist. Wichtig sind dabei Parameter wie der Wasserdampfwiderstand (Ret), die einen objektiveren Vergleich der Leistungsfähigkeit von Schutzkleidung hinsichtlich Wärme- und Feuchtigkeitstransport ermöglichen. Darauf basierende Ansätze in Materialentwicklung, Bekleidungsdesign, thermischen Prüfpuppen und prädiktiver Thermoregulationsmodellierung können zur Entwicklung atmungsaktiver Lösungen beitragen, ohne Abstriche bei Schutzwirkung oder Haltbarkeit in Kauf nehmen zu müssen.

Wie Fortschritte in Materialentwicklung und Prüfmethoden die Bewertung von Tragekomfort und Atmungsaktivität verändern, hat Dupont auch in seinem e‑Leitfaden: „Hitzestress am Arbeitsplatz: Komfort als messbaren Sicherheitsfaktor begreifen“ veröffentlicht. Als Beispiel nennt das Unternehmen das Material Tyvek APX mit hoher Atmungsaktivität bei gleichzeitigem Erhalt der erforderlichen Schutzleistung und Strapazierfähigkeit für anspruchsvolle Arbeitsumgebungen. Daraus gefertigte Schutzkleidung kann laut Hersteller die physiologische Belastung reduzieren, ohne die Barrierewirkung zu beeinträchtigen.

Factbox

Text für die Factbox