Inovyn-Gründung: Solvay und Ineos verkaufen PVC-Anlagen an ICIG
Die Chemiekonzerne Solvay und Ineos veräußern einige ihrer PVC-Werke an die International Chemical Investors Group (ICIG) aus Luxemburg. Damit kommen sie der Auflage nach, die ihnen die EU-Kommission zur Bildung des geplanten Chlor-Vinyl-Joint Ventures Inovyn gemacht hat.
Redaktion Redaktion
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Zur Gründung ihres Joint Ventures müssen Solvay und Ineos mehrere PVC-Anlagen verkaufen
Die Unternehmen verkaufen die Werke in Wilhelmshaven (PVC und VCM), im französischen Mazingarbe (PVC) im niederländischen Beek (PVC), im belgischen Tessenderlo (Chlor, EDC und VCM – die Chlortoluol-Produktion bleibt bei Ineos) und im britischen Runcorn (EDC). Die Membranelektrolyse in Runcorn soll Teil eines 50:50-Gemeinschaftsunternehmens zwischen Inovyn und ICIG werden. Das luxemburgische Unternehmen soll im Rahmen eines Lohnfertigungsvertrages Anteile am Joint Venture bekommen. Derzeit rechnen die Partner damit, dass das Gemeinschaftsunternehmen im zweiten Quartal 2015 an den Start geht.