Kraftstoffe für die Luftfahrt
Axens und Airbus kooperieren bei SAF
Axens hat eine Vereinbarung mit Airbus zum Weiterentwickeln von nachhaltigen Flugkraftstoffen geschlossen. Beide Unternehmen wollen technische Fragen klären und Möglichkeiten für eine breitere Markteinführung prüfen.
Der Markt für SAF muss größer werden, damit die in Zukunft benötigte Kraftstoffmenge produziert werden kann.
Eisenhans – stock.adobe.com
Axens hat eine Absichtserklärung mit Airbus unterzeichnet, um die Zusammenarbeit beim Entwickeln von nachhaltigen Flugkraftstoffen (engl.: Sustainable Aviation Fuel, SAF) zu vertiefen. Ziel der Vereinbarung ist es, die technischen Grundlagen verschiedener SAF Herstellungsverfahren gemeinsam zu bewerten und damit den Austausch zwischen den beteiligten Fachteams zu strukturieren.
Die Vertragspartner planen zudem, Wege auszuloten, um den SAF‑Einsatz auszuweiten. Dazu gehören Aktivitäten gegenüber relevanten Interessengruppen abzustimmen sowie Projekten zu identifizieren, bei denen koordinierte Maßnahmen deren Umsetzen beschleunigen könnten. Beide Seiten wollen außerdem prüfen, in welchen Regionen gemeinsame Marktanalysen sinnvoll sind und welche Initiativen dazu beitragen könnten, Produktionsvorhaben zu entlasten und schneller umzusetzen.
Die Vereinbarung verfolgt das Ziel, den Übergang von konzeptionellen Ansätzen zu einer breiteren praktischen Anwendung von nachhaltigen Flugkraftstoffen zu unterstützen. Durch das Bündeln ihrer jeweiligen Kompetenzen und die geplante Zusammenarbeit mit weiteren Akteuren wollen die Partner dazu beitragen, einen widerstandsfähigen SAF‑Markt zu entwickeln.