Modulare Reaktoreinheiten
Equilibrion und Rolls-Royce SMR wollen SAF mit Kernenergie herstellen
Equilibrion und Rolls-Royce SMR planen, mit technischen und wirtschaftlichen Bewertungen, das Potenzial von nachhaltigem Flugkraftstoff aus Kernenergie besser zu verstehen. Die Energie soll aus kleinen modularen Kernreaktoren stammen.
Die Module für die Kernreaktoren werden in einer Fabrik gefertigt und montiert, sodass sie am Standort nur noch installiert werden müssen.
Equilibrion
Die Zusammenarbeit untersucht, wie das SAF-Produktionssystem des Projektentwicklers Equilibrion mit kleinen modularen Kernreaktoren (SMR) von Rolls-Royce SMR betrieben werden kann. Die Partner sehen im Kombinieren ihrer Technologien das Potenzial, über 160 Mio. Liter SAF pro Jahr und SMR zu produzieren.
Rolls-Royce SMR ist ein Tochterunternehmen des gleichnamigen britischen Autobauers, das eine SMR-Technologie entwickelt hat. Deren Wärme und Strom eignet sich nach Unternehmensangaben für industrielle Prozesse wie die Wasserstoffproduktion und die Synthese synthetischer Kraftstoffe, die einen konstanten Energiebedarf haben. Darum auch die Partnerschaft mit dem Projektentwickler, dessen SAF-Produktionssystem auf dem Power-to-Liquid-Verfahren beruht.