Test für Hochtemperatur Elektrolyse

Sunfire baut Elektrolyse-Testanlage am BASF-Standort Schwarzheide

Das Dresdner Wasserstoff-Unternehmen Sunfire will im Industriepark Lausitz  in Schwarzheide eine Testanlage zur weiteren Validierung seiner hocheffizienten Hochtemperatur Elektrolyse-Technologie (SOEC) errichten.

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Luftbild zeigt Solarfeld vor Industrieareal, eingerahmt von Waldflächen.
Luftaufnahme des Industrieparks Lausitz in Schwarzheide, wo Sunfire eine SOEC-Testanlage für effiziente Wasserstoffproduktion errichten will.

Die Inbetriebnahme ist für Ende 2026 geplant. Ziel ist es, weitere Praxiserfahrungen für den Einsatz in industriellen Großprojekten zu gewinnen. Die SOEC-Technologie nutzt hohe Betriebstemperaturen von rund 850 Grad Celsius und erreicht Wirkungsgrade bis 89 %. Dadurch ermöglichen die SOEC-Elektrolyseure besonders niedrige Wasserstoffgestehungskosten (LCOH). „Die Hochtemperatur-Elektrolyse bietet energieintensiven Industrien enorme Effizienzvorteile für die Dekarbonisierung. Mit der Testanlage im Industriepark Lausitz gewinnen wir wertvolle Erkenntnisse aus dem realen Industrie-Umfeld. Die gute Infrastruktur, die verfügbaren Flächen und die industrielle Expertise vor Ort ermöglichen praxisnahe Langzeittests in industrieller Skalierung“, erklärt Christian von Olshausen, CTO von Sunfire.

„Mit Sunfire gewinnt der Industriepark Lausitz ein weltweit führendes Wasserstoffunternehmen, das die Energiewende aktiv mitgestaltet“, sagt Jürgen Fuchs, Vorsitzender der Geschäftsführung der BASF Infraservice & Solutions Lausitz. Die Gesellschaft ist Betreiber des Industrieparks Lausitz in Schwarzheide. „Die Entscheidung ist ein starkes Signal für die Innovationskraft unseres Standorts. Die Testanlage stärkt die industrielle Wertschöpfung in der Region und unseren Industriestandort“, so Fuchs. Die Partnerschaft unterstreiche die wachsende Bedeutung der Lausitz als Energieregion im Wandel und als Standort für Zukunftstechnologien.

Factbox

Text für die Factbox