3D-Grafik des Hafens Antwerpen-Brügge mit eingezeichnetem CO2-Netz

Die Zusage der EU-Kommission über die Förderung ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur endgültigen Investitionsentscheidung 2023. (Bild: Fluxys)

Der CO2-Export-Hub soll eine frei zugängliche Infrastruktur für den Transport, die Verflüssigung und die Verladung von CO2 auf Schiffe zur dauerhaften Offshore-Speicherung werden, also ein sogenanntes Carbon-Capture-and-Storage-Projekt (CCS). Die Anlagen sollen – unter anderem durch den Zuschuss der EU-Kommission – auf dem Antwerpener Hafengelände entstehen. Das von den Industrieunternehmen abgeschiedene CO2 planen die Partner, zunächst zu sammeln, anschließend zu verflüssigen und im letzten Schritt auf Schiffe zu laden, um es vor der Küste einzulagern.

Die endgültige Investitionsentscheidung ist für 2023 anberaumt, allerdings ist die Zusage der EU-Kommission über die Förderung ein wichtiger Schritt auf dem Weg dahin.

CO2-Exportterminal im Hafen von Antwerpen

Air Liquide und Fluxys wollen für den Bau und den Betrieb des CO2-Verflüssigungs- und Exportterminals ein Joint Venture gründen. Air Liquide bringt dafür Erfahrung in der CO2-Verflüssigung und -Handhabung ein, während das Projekt außerdem von Fluxys Expertise im Bereich der Terminals profitiert. Der Hafen Antwerpen-Brügge hat für das Terminal ein Grundstück in strategischer Lage innerhalb des Hafens reserviert und plant, neue Kai-Infrastrukturen für das Anlegen von CO2-Schiffen zu bauen.

CO2-Exportterminal ist Teil von Antwerp@C

Das Exportterminal ist die erste Phase der Initiative Antwerp@C von Air Liquide, BASF, Borealis, Exxon Mobil, Ineos, Total Energies, Fluxys und dem Hafen Antwerpen-Brügge mit dem Ziel, die CO2-Emissionen im Hafengebiet von Antwerpen bis 2030 zu halbieren. Ebenfalls in der ersten Phase beabsichtigen Air Liquide und BASF durch ihr gemeinsames CO2-Abscheidungs- und -Speicherprojekt Kairos@C die ersten Kunden des Exportzentrums zu sein.

Das CO2-Exportzentrum Antwerp@C ist mit einer anfänglichen Exportkapazität von 2,5 Mio. t/a haben, die bis 2030 auf bis zu 10 t/a erhöht werden soll. Es wird den Weg für künftige CCS-Initiativen in der Region ebnen, indem es skalierbare und modulare Infrastrukturen bereitstellt, die für alle Akteure der Industrie zugänglich sind.

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