Die Frachtraten für 40-ft-Container im Schiffsverkehr Ost-West haben sich in den vergangenen anderthalb Jahren vervielfacht. Bild: Stephen Coburn - Fotolia

Die Frachtraten für 40-ft-Container im Schiffsverkehr Ost-West haben sich in den vergangenen anderthalb Jahren vervielfacht. Bild: Stephen Coburn - Fotolia

Probleme in der Transportlogistik lassen derzeit die Kosten für Containertransporte massiv steigen: Schon die tagelange Blockade des Suez-Kanals durch das auf Grund gelaufene Containerschiff Evergiven im März sorgte für Störungen in der Lieferkette. Gravierender sind bis heute allerdings steigende Frachtkosten. Kostete der Transport eines Standard-40-Fuß-Containers von Shanghai nach Rotterdam im Dezember 2021 noch rund 2.000 US-Dollar, liegen die Frachtraten inzwischen (Anfang August) bei fast 14.000 Dollar (World Container Index). Grund dafür sind unter anderem Staus vor den großen Häfen der Welt. Auch die Sperrung des Hafens im südchinesischen Yantian im Mai 21, dem viertgrößten Containerhafen der Welt, ist bis heute in den Lieferketten zu spüren. Ende Mai hatten sich Hafenarbeiter mit dem Coronavirus angesteckt, worauf der Betrieb des Hafens von chinesischen Behörden für mehrere Wochen heruntergefahren.

Wie sensibel die Situation ist, wurde zuletzt im August 21 deutlich: Auch im zweitgrößten chinesischen Hafen Ningbo kam es zu einem Corona-Ausbruch, worauf ein Container-Terminal stillgelegt wurde. Eine Woche später warteten bereits über 50 Containerschiffe vor Ningbo auf ihre Abfertigung.

 

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