Wertschöpfungskette für Batterien in Europa

Kemira nimmt Pilotanlage für Eisenphosphat in Schweden in Betrieb

Kemira hat im schwedischen Helsingborg den Pilotbetrieb zum Herstellen von Eisenphosphat aufgenommen. Das Projekt soll zum Entwickeln einer widerstandsfähigeren Wertschöpfungskette für Batterien in Europa beitragen.

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Helles Labor mit weißen Arbeitsflächen, Monitoren und einer Person im weißen Kittel in Bewegung.
Mit dem Material sollen Kundentests, Produktqualifizierung und Prozessentwicklung durchgeführt werden.

Eisenphosphat ist ein chemischer Vorläufer für das Herstellen von Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LFP), die in Elektrofahrzeugen, Energiespeichersystemen und anderen industriellen Anwendungen genutzt werden. Die neue Pilotanlage schließt die Lücke zwischen der Entwicklung im Labormaßstab und der potenziellen Produktion im industriellen Maßstab. Sie ermöglicht es Kemira, größere Materialmengen für Kundentests, Produktqualifizierung und Prozessentwicklung herzustellen. Auf der Grundlage erfolgreicher Qualifizierungen und der Marktentwicklung will das Unternehmen künftige Investitionen in die Produktion im kommerziellen Maßstab prüfen.

Durch den Ausbau der Eisenphosphatproduktion plant das Unternehmen, die Lieferketten für Vorläufer-Kathodenaktivmaterial (pCAM) zu unterstützen und zu einem ausgewogeneren Ökosystem für Batteriematerialien auf den westlichen Märkten beizutragen.