| von Fabian Liebl

Der Sensor beruht auf dem Phänomen, dass die Anregung mit blauem Licht zu einer Sauerstoff-abhängigen Fluoreszenz führt. Das energiereiche Licht einer blauen Diode leuchtet auf eine Membran mit eingebetteten Farbstoff-Molekülen. Sie werden dadurch kurzzeitig angeregt und strahlen bei der Rückkehr in den energetischen Normalzustand energiearmes, rotes Licht ab. Diese Fluoreszenz wird durch den Sauerstoff in der Membran teilweise gelöscht, weshalb das gemessene Restlicht proportional der Sauerstoffkonzentration in der Probe ist. Dadurch erübrigen sich Kalibrierung, Polarisationszeit und Wartung – lediglich einmal pro Jahr muss die Membran gewechselt werden. Da die Elektrode nicht angeströmt werden muss, erübrigen sich Rührer. Außerdem ist die Messung unempfindlich gegenüber H2S und eignet sich auch für die BSB-Bestimmung. Die Auflösung beträgt 0,1 mg/l, die Genauigkeit liegt bei 12 % vom Messwert. Salinität und Luftdruck werden automatisch kompensiert.

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