Jahresbericht der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie
Chemie-Arbeitsunfälle auf niedrigstem Stand seit zehn Jahren
Die Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie berichtet, dass die Zahl der Arbeitsunfälle 2025 in ihren Mitgliedsunternehmen deutlich zurückgegangen ist. Damit erreicht die Zahl den niedrigsten Stand seit zehn Jahren.
Abhängig vom Arbeitsplatz müssen bestimmte Schutzmaßnahmen gewählt werden, um Arbeitsunfälle zu unterbinden.
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Die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle in den Mitgliedsunternehmen der BG RCI lag 2025 bei 20.409 registrierten Fällen, 2024 waren es noch 22.196. Das entspricht einem Rückgang um rund 8 %. Auch die Unfallquote verringerte sich von 16,96 auf 15,97 meldepflichtige Arbeitsunfälle je 1.000 Vollzeitäquivalente. Damit wurde der niedrigste Wert der vergangenen zehn Jahre erreicht. Gesunken ist ebenfalls die Zahl der Unfälle, die Beschäftigte auf dem Weg zur oder von der Arbeit erlitten. Sie ging von 5.001 im Jahr 2024 auf 4.867 Fälle im Jahr 2025 zurück.
Neben der Prävention bleibt das umfassende Unterstützen von Menschen nach einem Arbeitsunfall oder bei einer Berufskrankheit eine zentrale Aufgabe der Berufsgenossenschaft. Rund 938 Mio. Euro und damit knapp 80 % ihrer Gesamtausgaben wendete sie 2025 für Leistungen an Versicherte und Hinterbliebene auf. Vorrangiges Ziel ist es, betroffene Menschen optimal zu versorgen und eine möglichst schnelle Wiedereingliederung mit allen geeigneten Mitteln zu ermöglichen. Rund 250,5 Mio. Euro entfielen 2025 auf die medizinische Rehabilitation, das entspricht etwa 5,4 Mio. Euro mehr als im Vorjahr. Den größten Anteil der Leistungsausgaben bildeten mit rund 667 Mio. Euro die Renten an Versicherte und Hinterbliebene.