| von Fabian Liebl

Mit einer Feierstunde im Forschungszentrum Garching haben der Münchner Chemiekonzern Wacker und die Technische Universität München das Institut für Siliciumchemie am Wacker-Lehrstuhl für Makromolekulare Chemie in Garching offiziell eröffnet. Der 500 m2 große Labortrakt dient der interdisziplinären Erforschung makromolekularer siliciumorganischer Verbindungen.

Bereits Ende 2006 hatten der Chemiekonzern und die TU München vereinbart, den Stiftungslehrstuhl für Makromolekulare Chemie und das Siliciuminstitut zur Erforschung und Erschließung neuer Arbeits- und Anwendungsfelder auf dem Gebiet der siliciumorganischen Chemie einzurichten. Im Sommer 2007 wurden die Lehrstuhl-Insignien an den Ordinarius des Wacker-Lehrstuhls, Prof. Dr. Bernhard Rieger, offiziell übergeben.

Der Chemiekonzern übernimmt für einen Zeitraum von mindestens sechs Jahren die Finanzierung des Instituts, der Wacker-Lehrstuhl wird anteilig gefördert. Insgesamt stehen hierfür 6 Mio. Euro zur Verfügung. Die Stiftungsmittel werden für Forschungsprojekte und Stipendien sowie für forschungs- und projektbezogene Anschaffungen eingesetzt. Im Institut werden unter anderem Stipendien für etwa 50 Doktoranden finanziert.

Forschungsschwerpunkte des Instituts sind organofunktionelle Siliciumverbindungen und Silicone mit ihren teilweise noch ungeklärten Struktur-Wirkungs-Beziehungen. Gefördert werden vor allem interdisziplinäre Forschungsprojekte an den Grenzflächen zur Physik, zur Biotechnologie und zu den Materialwissenschaften.

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