Luftbild des neuen Geländes des Chemieparks Knapsack

Das neue Gelände des Chemieparks Knapsack liegt im Süden des bestehenden Werkteils Hürth. (Bild: Yncoris)

Die Erweiterung trägt den Namen „The New Knapsite“ und grenzt in südlicher Richtung direkt an den bestehenden Chemiepark-Standort Hürth an. Dadurch findet das Gelände auch Anschluss an Straße und Schiene und wichtige Zulieferunternehmen in der Nachbarschaft. Die Nutzer des neuen Geländes sollen zudem von der Energie- und Medienversorgung, der Entsorgung sowie dem regionalen Pipeline-Verbundsystem für Rohstoffe und Zwischenprodukte im Chemiepark Knapsack profitieren.

Auch im Hinblick auf die Absatzmärkte sei das Gelände attraktiv, wie der Chemiepark-Betreiber Yncoris betont: So befinde sich das Chemieareal „zentral im wirtschaftlichen Kernbereich der Europäischen Union“. In einem Umkreis von 500 km leben fast 150 Mio. Menschen. „Durch unsere Lage inmitten eines industriellen Netzwerks aus weiterverarbeitenden Unternehmen fast aller Wertschöpfungsketten, F&E-Einrichtungen und einem hohen Fachkräftepotenzial verschaffen wir Investoren Zugang zu einem der wichtigsten Absatzmärkte für die Chemie-Industrie“, erklärt Pierre Kramer, Leiter Standortentwicklung im Chemiepark Knapsack.

Das neue Gelände liegt westlich der Luxemburger Straße und südlich der Gennerstraße in Hürth. Genaueres zeigt die bewegliche und zoombare Karte:

Karte: Neues Gelände des Chemieparks Knapsack

Aufwändiges Planverfahren im Vorfeld

Die chemische Industrie ist bereits seit 1906 auf dem Knapsacker Hügel vertreten – und hat seitdem einige Veränderungen erfahren. „Seit seiner Gründung ist dieser Standort kontinuierlich gewachsen und hat dabei zum Wohl der Region beigetragen“, glaubt Ralf Müller, Vorsitzender der Yncoris-Geschäftsleitung. „Wir sind davon überzeugt, dass diese Erweiterung des Chemieparks den Wirtschaftsstandort Hürth weiter stärken wird.“

Vorangegangen war ein aufwändiges Bebauungsplanverfahren, das Ausgleichsmaßnahmen für das Gelände berücksichtigt, aber auch die Themen Naturschutz und Landschaftspflege sowie Boden und Grundwasser mit einbezieht. Dies sei dem Betreiber besonders mit Rücksicht auf „das gute nachbarschaftliche Verhältnis am Standort, unsere engagierten Mitarbeiter, die hohen Sicherheitsstandards und die konstruktive Zusammenarbeit mit Behörden und öffentlichen Einrichtungen“ wichtig gewesen, betont der Betreiber.

Knapsack gehört zu den größten Chemieparks in Deutschland. An Platz 19 wird sich auch durch die neue Erweiterung nichts ändern. Welche Standorte noch vor dem Chemiepark Knapsack liegen, zeigt Ihnen unsere Bildergalerie:

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