Ausbau in den USA, China und Japan
Dow will in Fertigungskapazitäten für Spezialsilikone investieren
Dow hat vor, bis Ende 2027 rund 100 Mio. US-Dollar in den Ausbau von Produktionskapazitäten für Spezialsilikone zu investieren. Die Projekte sind in den USA, China und Japan geplant und sollen die Nachfrage in den Bereichen Medizin, Elektronik und Mobilität decken.
In Carrollton soll die Produktionsanlage für Flüssigsilikonkautschuk erweitert werden.
Dow
Zu den
Investitionen gehören Erweiterungen der Produktionsanlagen für
Flüssigsilikonkautschuk (LSR) in Carrollton im US-Bundesstaat Kentucky und
Zhangjiagang in China, die voraussichtlich 2027 in Betrieb gehen sollen. Hinzu
kommen Kapazitätserweiterungen für technische Silikonwerkstoffe, die Elektronikanwendungen
– darunter Leistungselektronik, Halbleiterverpackungen sowie thermischen und
elektrischen Schutz – unterstützen, sollen noch 2026 in Songjiang (China) und
Fukui (Japan) in Betrieb gehen; weitere Erweiterungen in Auburn im
US-Bundesstaat Michigan und Zhangjiagang erwartet Dow für 2027, wodurch der
Konzern seine Fertigungsbasis im Bereich Spezialwerkstoffe stärken will.
Die „Cooling
Science Labs“ in Shanghai, China, hat der Konzern Anfang 2026 erweitert, ebenso
wie im Juni in Midland im US-Bundesstaat Michigan, um das Entwickeln und
Skalieren von Wärmemanagement-Lösungen der nächsten Generation zu unterstützen.
Damit ist
die Reihe der Silikon-Investitionen abgeschlossen, die der Konzern auf seinem
„Investor Day“ 2024 bekannt gegeben hatte, wobei die aktualisierten Zeitpläne
der Projekte die sich entwickelnde Marktnachfrage und Kostenfaktoren
widerspiegeln.