Alkohol-to-Jet-Kraftstoff

Lanzatech plant SAF-Anlage im Hafen von Gent

Lanzatech will im North Sea Port im belgischen Gent eine kommerzielle Produktionsanlage für nachhaltigen Flugkraftstoff mit dem Alcohol-to-Jet-Verfahren bauen. Für das Projekt rechnet das Technologieunternehmen mit einer Investition von 500 Mio. Euro.

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Wenn Lieferketten unterbrochen werden, ist es vorteilhaft, sie mittels KI-Modellen schnell anpassen zu können.
Geplant ist eine jährliche Produktion von 79.000 t nachhaltigem Flugkraftstoff (SAF) und 9.000 t erneuerbarem Diesel in Gent. (Symbolbild)

Lanzatech hat vor, die Anmeldung zum Festlegen des Umfangs der Umweltverträglichkeitsprüfung in Kürze bei den belgischen Behörden einzureichen. Dies stellt einen wichtigen Meilenstein zur Risikominderung auf dem Weg des Projekts zur endgültigen Investitionsentscheidung dar. Geplant ist eine jährliche Produktion von 79.000 t nachhaltigem Flugkraftstoff (SAF) und 9.000 t erneuerbarem Diesel in Gent.

Das industrielle Ökosystem des Hafens in Gent verringert laut Jennifer Holmgren, CEO des Technologieunternehmens, nicht nur das Entwicklungsrisiko, sondern biete auch eine solide Grundlage für Partnerschaftsmöglichkeiten, die das Projekt ergänzen und unterstützen. Dazu zähle auch die Nähe zur Steelanol-Ethanolanlage von Arcelormittal, die direkt gegenüber dem Standort auf der anderen Seite des Kanals liegt.

Holmgren erläuterte außerdem, dass die Feed-Phase weitgehend abgeschlossen sowie der Standort gesichert sei, Absichtserklärungen zur Rohstoffversorgung vorliegen und Rahmenvereinbarungen für den Absatz getroffen wurden. Darum sei das Einreichen der Umweltverträglichkeitsprüfung-Scoping-Mitteilung ein entscheidender Meilenstein in der Projektentwicklung.