2 Die Anlagenbauer versprechen sich vom Ausbau ihres Service-Angebots ein stetiges Geschäft - Bild Linde

Linde, Deutschland, 15,2 MDie Anlagenbauer versprechen sich vom Ausbau ihres Service-Angebots ein stetiges Geschäft. Bild: Linde

| von Armin Scheuermann

Bereinigt um Währungseffekte stieg der Umsatz von Linde im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,7 Prozent. Das operative Konzernergebnis kletterte um 10,1 Prozent. Die operative Marge lag mit 25,6 Prozent ebenfalls deutlich über dem Vorjahreswert von 23,9 Prozent. „Linde ist auf dem richtigen Weg: Wir sehen erfreuliches Umsatzwachstum und konnten die Konzernmarge weiter deutlich erhöhen“, sagte Prof. Dr. Aldo Belloni, Vorsitzender des Vorstands der Linde AG. „Wir arbeiten konsequent daran, die eingeleiteten Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz erfolgreich umzusetzen und unser Portfolio weiter zu optimieren.“

Anlagenbau-Segment verbessert Ergebnis deutlich

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Das Gasegeschäft von Linde legte im ersten Halbjahr 2018 um 5,2 % zu. (Bild: Linde)

Im ersten Halbjahr 2018 betrug der Konzernumsatz 8,640 Mrd. Euro, das operative Ergebnis stieg um 3,5 Prozent auf 2,210 Mrd. Euro 180 Mio. Euro gab der Konzern für Restrukturierungsaufwendungen und Aufwendungen im Rahmen des geplanten Zusammenschlusses mit Praxair aus. Während der Umsatz im Gasegeschäft im ersten Halbjahr um 5,2 % auf 7,182 Mrd. Euro gestiegen war, glänzte vor allem die Anlagenbau-Sparte mit einem deutlichen Umsatzzuwachs (12,5 %, 1,364 Mrd. Euro. Das Ergebnis der Engineering Division verbesserte sich um 41,2 % auf 137 Mio. Euro und die Marge kletterte gegenüber dem 1. HJ 2017 um 2 % auf nun 10,0 %. Sowohl einzelne Anlagenbauprojekte erzielten höhere Ergebnisse, als auch die Auslastung habe sich verbessert, heißt es in einer Pressemitteilung vom Mittwoch. Für das Gesamtjahr rechnet Linde im Anlagenbau mit einem Umsatz von 2,2 bis 2,6 Mrd. Euro und einer Marge von 9 %. Das Gasegeschäft soll 4 % mehr Umsatz und ein operatives Ergebnis zwischen 1 und 4 % liefern.

Praxair-Deal soll bis Ende 2018 in trockenen Tüchern sein

Um den Zusammenschluss mit Praxair zu ermöglichen, hatte Linde in der vergangenen Woche mit einem Konsortium bestehend aus Unternehmen des deutschen Industriegaseherstellers Messer Group und CVC Capital Partners Fund VII eine Vereinbarung über den Verkauf des überwiegenden Teils des Gasegeschäfts in Nordamerika sowie einzelner Geschäftsaktivitäten in Südamerika abgeschlossen. Die Genehmigungen für den Praxair-Deal erwartet das Münchner Unternehmen noch in diesem Jahr.

(as)

 

Die Situation des Anlagenbaus und die Frage, wie sich die Branche auf veränderte Marktgegebenheiten einstellt, ist Thema des 6. Engineering Summit – dem Networkkongress des europäischen Anlagenbaus (20.-21.November 2018, Wiesbaden). Infos unter www.engineering-summit.de

 


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