Männer in Anzügen, mit Sonnenbrillen und Schutzhelmen stehen auf Lehmboden und halten Spaten in den Händen

Die Anlage soll ab 2024 250.000 t MMA produzieren. (Bild: Röhm)

OQ Chemicals und Röhm beabsichtigen, die Anlage mit einem Produktionsvolumen von 250.000 t 2024 in Betrieb zu nehmen. In der Anlage soll zum ersten Mal die Lima-Technologie von Röhm angewandt werden. Lima steht für „Leading in Methacrylates“. Das Verfahren ermöglicht nach Angaben des Chemieunternehmens eine hohe Produktionsausbeute, einen reduzierten Energieverbrauch und entlastet die Umwelt.

„Der Spatenstich ist für Röhm ein ganz besonderes Ereignis“, sagt Michael Pack, Geschäftsführer von Röhm. Das hier eingesetzte Verfahren wurde von Röhm in Darmstadt entwickelt, stetig verbessert und in einer Pilotanlage seit mehreren Jahren intensiv getestet. Die neue MMA-Anlage planen die Partner in den Standort von OQ Chemicals in Bay City zu integrieren und in die dortige Infrastruktur einzubinden.

MMA wird vielseitig als Baustein in Kunststoffen genutzt. Es verleiht Farben und Lacken brillanten Glanz und lässt Zweikomponentenklebstoffe gut haften. Der Kunststoff Polymethylmethacrylat (PMMA) beispielsweise wird unter dem Markennamen Plexiglas vertrieben.

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