Thyssenkrupp hat von CF Industries einen Auftrag für eine Wasserstoffelektrolyse erhalten. Bild: Thyssenkrupp

Thyssenkrupp hat von CF Industries einen Auftrag für eine Wasserstoffelektrolyse erhalten. Bild: Thyssenkrupp

Im Rahmen dieses Vertrags wird Thyssenkrupp eine 20 MW-Anlage auf Basis der alkalischen Wasserelektrolysetechnologie entwickeln sowie alle notwendigen Versorgungseinrichtungen liefern. Um den grünen Wasserstoff zu produzieren wird erneuerbare Energie aus dem vorhandenen Stromnetz genutzt. Der Wasserstoff wird in den bestehenden Ammoniakanlagen von CF Industries am Standort Donaldsonville in 20.000 Tonnen grünes Ammoniak pro Jahr umgewandelt. Grünes Ammoniak kann als hocheffizientes Speicher- und Transportmedium für erneuerbare Energie und auch direkt als klimaneutraler Kraftstoff, z.B. im Seeverkehr, eingesetzt werden. Die Engineering- und Beschaffungsaktivitäten haben begonnen, der Produktionsstart ist für 2023 geplant.

Mit sechs Ammoniak- und mehreren Düngemittelanlagen ist der Standort von CF Industries in Donaldsonville der größte Ammoniak-Produktionskomplex weltweit. Die größte Ammoniakanlage an diesem Standort wurde ebenfalls von dem deutschen Anlagenbauer geliefert und basiert auf dem Uhde-Ammoniakverfahren. "Nach der kürzlichen Lieferung von zwei World-Scale-Ammoniak- und Düngemittelanlagen an CF Industries fühlen wir uns geehrt, dass unser langjähriger Kunde uns nun beauftragt hat, mit unserer Technologie zur Dekarbonisierung seiner Produktion beizutragen", sagt Dennis Lippmann, President Chemical & Process Technologies, thyssenkrupp Industrial Solutions USA.

Montage von Elektrolysezellen zur Produktion von Wasserstoff. Bild: Thyssenkrupp
Montage von Elektrolysezellen zur Produktion von Wasserstoff. Bild: Thyssenkrupp

Der EPC-Spezialist hat in den vergangenen drei Jahrzehnten eine Gesamtkapazität von über 1,4 GW in elektrochemischen Projekten realisiert. Dies entspricht 290.000 m3/h Wasserstoff. Nordamerika ist nach Unternehmensangaben eine der Schlüsselregionen. Dr. Christoph Noeres, Head of Green Hydrogen bei thyssenkrupp Uhde Chlorine Engineers: "Dieser zweite Wasserelektrolyse-Erfolg in kurzer Zeit nach der Ankündigung eines Projekts in Kanada zeigt die führende Rolle, die die Region bei der Umsetzung der grünen Wasserstoffwirtschaft spielen wird. Mit unserer gut etablierten lokalen Aufstellung sind wir bestens auf den amerikanischen Markt vorbereitet, was auch für die Bereitstellung von Servicelösungen über den gesamten Lebenszyklus der Anlage von großer Bedeutung ist."

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