März 2016
| von Armin Scheuermann, Redaktion
Für Betreiber
  • Das neue Radar-Füllstandmessgerät Vegapuls 64 arbeitet mit einer Signalfrequenz von 80 GHz. Dadurch ist die Messkeule enger fokussiert (3°), als bei den bisher üblichen 26 GHz-Geräten (10°).
  • Die engere Fokussierung führt dazu, dass die Messung auch in Behältern mit komplexen Geometrien und Einbauten gelingt.
  • Die große Dynamik in Verbindung mit dem fokussierten Strahl ermöglicht es, sehr kompakte Sensoren und Antennen zu bauen.

Ein weiterer Aspekt ist der Trend zu immer kleineren Behältern – beispielsweise in der Pharmaindustrie. Um die Radartechnik auch dort einsetzen zu können, gibt es den Sensor in einer Variante mit einem lediglich 3/4 Zoll großen Prozessanschluss. Möglich wird dies ebenfalls durch die hohe Signalfrequenz, die bei kleiner Antennengeometrie genügend Signalreserve für die Messung bietet. „80-GHz-Technik wird dazu führen, dass künftig nicht nur insgesamt mehr Radargeräte eingesetzt werden, sondern auch neue Applikationen entstehen“, ist Jürgen Skowaisa überzeugt. So ist es z. B. möglich, durch die Wand von Glas- oder Kunststoffapparaten hindurch zu messen.
Der Hersteller rechnet damit, dass der kompakte Sensor in zahlreichen Anwendungen andere Füllstand-Messprinzipien verdrängen wird – darunter solche mit geführter Mikrowelle (Radar am Seil), Auftriebskörper, Magnetklappen, Differenzdruckmessungen oder Wägetechnik.
Für die neuen Geräte liegen die Ex-Zulassungen FM und CSA vor, die Atex-Zulassung sei beantragt und soll im Juni folgen. Zum Marktstart sind noch keine Geräte mit SIL-Zertifikat erhältlich. Diese sollen in den kommenden drei Jahren folgen. 1604ct999

 

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