Produktion von Elektrolytmaterialien in Europa
Syensqo und Axens gründen Unternehmen für Festkörperbatterien
Syensqo und Axens haben das Unternehmen Argylium gegründet, mit dem sie Elektrolytmaterialien für Festkörperbatterien in Europa produzieren wollen. Die Produktion soll auf Erkenntnisse aus dem Betrieb einer Pilotlinie aufbauen.
Indem feste Materialien flüssige Elektrolyte in Batterien ersetzen, bieten sie mehr Sicherheit, eine höhere Energiedichte und das Potenzial für schnelleres Laden.
Syensqo
Argyilum soll
die Industrialisierung von Sulfid-Festelektrolyt-Materialien der nächsten
Generation für Festkörper-Batterien beschleunigen. Das gerade gegründete
Unternehmen baut dabei auf die Erkenntnisse aus dem Betrieb einer Pilotlinie
für Festkörperbatterien in La Rochelle durch Syensqo und mehr als ein Jahrzehnt
Technologieentwicklung auf.
Das neue
Unternehmen vereint Materialwissen mit Expertise in den Bereichen
Prozessdesign, industrielle Skalierung und dem globalen Betrieb von
Industrieanlagen für anorganische Chemie. Ergänzt wird dies durch Know-how von
IFPEN in der anorganischen Chemie und die Expertise in oxid- oder
sulfidbasierten Materialien in seinem Forschungszentrum in Lyon. Das neue
Unternehmen soll die Zusammenarbeit mit führenden europäischen
Forschungseinrichtungen, Automobilherstellern, Herstellern fortschrittlicher
Batterien und Partnern aus dem Bereich Energietechnologie verstärken, um die
Marktreife der Elektrolyte voranzutreiben.
Festkörperbatterien
gelten als eine der vielversprechendsten Lösungen für die nächste Generation
von Elektrofahrzeugen und Energiespeichersystemen. Indem feste Materialien flüssige
Elektrolyte ersetzen, bieten sie mehr Sicherheit, eine höhere Energiedichte und
das Potenzial für schnelleres Laden.