| von Fabian Liebl

Die Trockeneis-Pellets haben eine Temperatur von -78,45°C, wodurch sie beim Auftreffen auf die Oberfläche die Umgebung punktuell unterkühlen. Dabei versprödet und schrumpft die anhaftende Beschichtung und löst sich so vom Basismaterial. Mit Hilfe der kinetischen Energie der Pellets erfolgt dann der Abtrag der Beschichtung. Bei Umgebungstemperatur wandeln sich die Pellets dann vollständig in Gas um, das als natürlicher Bestandteil der Atmosphäre über Dach abgeblasen werden kann. Mit den Pellets lassen sich auch oberflächen- und kantenschonend faserverstärkte Verbundwerkstoffe auf Polyurethan- oder Polyethylenbasis und weiche Aluminiumlegierungen reinigen. Die Trockeneis-Strahlanlage besteht aus der eigentlichen Strahleinheit und einer Druckluftversorgung. Eher weiche Beschichtungen, wie beispielsweise Korrosionsschutzmittel, Bohröle, Stanzfette und Schmierstoffe, lassen sich mit mit niedrigen Drücken gut entfernen, während stärker haftende Beschichtungen, wie etwa Klebstoffe, Harze, Lacke, Flußmittel, Lötreste sowie Wachse und Trennmittel, Drücke bis 15 bar erfordern.

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