Chemisch Recycelted Material aus dem Renasci-Werk in Oostende wird zukünftig von Borealis weiterverarbeitet. (Bild: Renasci)

Chemisch Recycelted Material aus dem Renasci-Werk in Oostende wird zukünftig von Borealis weiterverarbeitet. (Bild: Renasci)

Mit der vereinbarten Lieferung der geplanten Jahresproduktion von 20.000 t an Borealis wird der Konzern zu einem der weltweit führenden Anbieter von chemisch recycelten Basischemikalien und Polyolefinen. Das Portfolio der Borocycle C-Produkte ermöglicht die Umwandlung von Kunststoffabfällen in kreisförmige Hochleistungsprodukte und -anwendungen.

Die in Renascis nach ISCC PLUS zertifizierten Recyclingzentrum verarbeiteten Abfälle stammen hauptsächlich aus getrockneten Haushaltsabfällen und einigen Industrieabfällen. In einem ersten Schritt werden die Abfälle mehrfach sortiert, um hochwertiges Kunststoffmaterial für das mechanische Recycling zu gewinnen. Der Abfall, der nicht mechanisch recycelt werden kann, wird dann chemisch recycelt. Diesen chemisch recycelten Rohstoff verarbeitet Borealis anschließend in seinen Steamcrackern, zunächst am Produktionsstandort in Porvoo, Finnland. Die kürzlich erhaltene ISCC Plus-Zertifizierung des Borealis-Standortes Porvoo - der globale Standard für zertifizierte recycelte und biobasierte Materialien - ermöglicht die massenhafte Produktion von erneuerbaren und chemisch recycelten Produkten.

Steigende Nachfrage nach chemisch recycelten Produkten

"Unsere Vereinbarung mit Renasci ist eine willkommene Ergänzung zum chemischen Recyclingprojekt OMV Reoil", erklärt Martijn van Koten, Borealis Executive Vice President Base Chemicals and Operations. "Das Leben verlangt nach Fortschritt. Wir stellen einen starken Anstieg der Nachfrage nach chemisch recycelten Produkten fest. Borealis und OMV wollen das Angebot dieser kreislauffähigeren Basischemikalien und Polyolefine erhöhen, um unsere Kunden dabei zu unterstützen, ihre eigenen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen."

"Diese Vereinbarung mit Borealis wird es uns ermöglichen, den Kreislauf von Kunststoffen vollständig und wahrhaftig zu schließen", kommentiert Kristof Beuren, COO von Renasci. "Die Herausforderung bestand darin, eine umschließende Lösung für diese Art von Abfall zu finden, und gemeinsam haben wir es geschafft."

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