Henkel hat weltgrößte Klebstoff-Fabrik in China eröffnet

Die neue Anlage, die bei Henkel auch „Dragon Plant“ genannt wird, ist nun die zentrale Produktionsstätte für Industrie-Klebstoffe in China und in der Region Asien/Pazifik. Kunden aus der Automobilindustrie und verschiedenen Konsumgüterbranchen werden von dem neuen Werk beliefert.

Der Klebstoffhersteller hatte den Standort im März 2011 ausgewählt und im August desselben Jahres den Grundstein für das neue Werk gelegt. Dann begannen die Bauarbeiten und bereits im November 2012 war das Dach des Hauptgebäudes fertig. „Dragon Plant“ ist wegweisend bei Nachhaltigkeit und Effizienz. Im Vergleich zu traditionellen Produktionsstätten wird der Wasserverbrauch dank Kondenswasser-Rückgewinnung halbiert, werden rund 60 % der Verpackungsmaterialien durch Recycling eingespart und der Stromverbrauch für die Fabrikbeleuchtung wird durch spezielle lichtdurchlässige Dächer um 90 % reduziert. Zudem gibt es ein System, durch das Abwärme zurück gewonnen wird, und innovative Abfüllanlagen, die Leckagen und das Verschütten von Klebstoff verhindern.

„Diese neue Klebstofffabrik wird einen wichtigen Beitrag zur Erreichung unserer strategischen Ziele für 2016 leisten. Sie bietet die Basis für weiteres Wachstum in unserem Klebstoffgeschäft. Wir erweitern unsere globale Präsenz und wir können unsere Marktanteile in den Wachstumsmärkten weiter ausbauen,“ sagte Kasper Rorsted, Vorsitzender des Henkel-Vorstands. Bei der Eröffnungsfeier nahm neben zahlreichen Vertretern aus Politik und Wirtschaft des Landes auch Dr. Simone Bagel-Trah, Vorsitzende des Aufsichtsrats und des Gesellschafterausschusses, teil.

Bereits heute erzielt Henkel 45 % des Gesamtumsatzes in den Wachstumsregionen und beschäftigt dort rund 55 % seiner Mitarbeiter. Zu den Finanzzielen von Henkel für das Jahr 2016 gehört die Steigerung des Umsatzes in den Wachstumsregionen auf 10 Mrd. Euro bei einem angestrebten Gesamtumsatz von 20 Mrd. Euro.

„Die Eröffnung der ‚Dragon Plant‘ ist ein wichtiges Ereignis für uns und unsere Kunden“, sagte Jan-Dirk Auris, der für das Klebstoff-Geschäft zuständige Henkel-Vorstand. „Durch die größere Produktionsstätte sind wir noch näher an unseren Kunden – nicht nur geographisch, sondern auch durch unser Angebot zur Partnerschaft für Innovation und den gemeinsamen Erfolg.“ Die bisherige Klebstoffproduktion im Großraum Shanghai wird Henkel am neuen Standort im „Shanghai Chemical Industry Park“ bündeln und dadurch die Kapazitäten für bestehende und zukünftige Technologien signifikant erweitern. Damit setzt das Unternehmen die Konsolidierung und Optimierung seines globalen Produktionsnetzwerks fort.

Henkel hat bereits 1990, zwei Jahre nach seinem dortigen Markteintritt, eine erste Produktionsstätte in China eröffnet. Von dieser ersten Fabrik lieferte das Unternehmen Produkte an Industriekunden, die bereits früh eine eigene Fertigung in China aufbauten. Seitdem produziert Henkel dort mit jetzt 15 Werken ununterbrochen und mit steigenden Umsatzzahlen.

(dw)

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