Thyssenkrupp will Edelstahltöchter VDM und AST verkaufen
| von Fabian Liebl
Hauptsitz von Thyssenkrupp in Essen (Bild: Thyssenkrupp)

Hauptsitz von Thyssenkrupp in Essen (Bild: Thyssenkrupp)

Der Thyssenkrupp-Vorstandschef Heinrich Hiesinger soll diese Verkaufsabsichten bekräftigt haben. Man habe immer gesagt, dass man diese beiden Unternehmen mittelfristig nicht halten wolle. VDM Metals stellt metallische Hochleistungswerkstoffe her, die vor allem auch in der chemischen und petrochemischen Anlagen sowie in der Öl- und Gasförderung eingesetzt werden.

Thyssenkrupp hatte seine defiztäre Edelstahlsparte Inoxum, vormals Thyssenkrupp Stainless, im Jahr 2012 an den finnischen Anlagenbauer Outokumpu verkauft. Dafür erhielt der Konzern 1 Mrd. Euro und knapp 30 % der Anteile an Outokumpu. Eine EU-Auflage bestimmte allerdings, AST an ein anderes Unternehmen zu veräußern. Weil dies nicht gelang, musste Thyssenkrupp VDM und AST im Dezember 2013 wieder zurück nehmen. Derzeit verhandelt der deutsche Konzern, der bei AST 550 von insgesamt 2.500 Stellen streichen will, mit italienischen Gewerkschafts- und Regierungsvertretern über die Zukunft dieses Werkes.

(dw)

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