Chemiepark Leverkusen Ansicht von oben

Der Chemiepark Leverkusen in dem es heute zu einer Explosion kam. (Bild: Currenta)

16:20 Uhr: Impfzentrum geschlossen, Warnung vor Rauchwolke in Dortmund

In Leverkusen sind infolge der Explosion im Tanklager des Entsorgungszentrums von Currenta mehrere Einrichtungen geschlossen worden. Darunter das Impfzentrum im Erholungshaus. Aufgrund der vom Wind in Richtung Nordosten fortgetragenen Rauchwolke hat auch die Feuerwehr im 60 km entfernten Dortmund die Bevölkerung aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

14:30 Uhr: Live-Pressekonferenz: Drei Großtanks mit Lösemittelabfällen betroffen + Anwohner sollen Gartenobst waschen

Im Rahmen einer Live-Pressekonferenz hat Chemiepark-Betreiber Currenta Journalistenfragen zum Unglück im Entsorgungszentrum Bürrig beantwortet. Demnach waren infolge der Explosion drei 200 bis 400 m3 große Lagertanks für Lösemittel-Abfälle aus dem Chempark nach der Explosion in Brand geraten. Im Stadtgebiet seien Messfahrzeuge unterwegs, um Schadstoff-Messungen durchzuführen. Anwohner sollen Gartenobst vorsorglich vor dem Verzehr waschen, Spielplätze im Stadtgebiet und Umland von Leverkusen würden vorsorglich gesperrt.

Stromleitung abgeschaltet - Produktionen in Leverkusen heruntergefahren, Mitarbeiter nach Hause geschickt

Um die Löscharbeiten nicht zu gefährden, war eine Stromtrasse stillgelegt worden. Um das Stromnetz zu entlasten, wurden Betreiber im Chempark gebeten, ihre Produktion zu drosseln. Außerdem seien Mitarbeiter vorsorglich nach Hause geschickt worden. Die Maßnahme sei "keine Räumung" des Chemieparks sondern habe dazu gedient, Stromausfällen vorzubeugen, betonte Chempark-Leiter Lars Friedrich in der Pressekonferenz. Einer der verletzten Mitarbeiter schwebt laut Friedrich infolge der Brandverletzungen in Lebensgefahr.

 

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13:50 Uhr: Vermisster tot geborgen

Einer der nach der Explosion vermissten Mitarbeiter ist offenbar tot. Rettungskräfte der Werkfeuerwehr Chempark hätten diesen nur noch tot bergen können, heißt es auf der Webseite des Chemieparkbetreibers Currenta. „Wir sind tief betroffen über diesen tragischen Unfall und den Tod eines Mitarbeiters. Unser besonderes Mitgefühl gilt vor allem den Angehörigen, aber auch den Kollegen, die mit ihm zusammengearbeitet haben“, erklärte der Chempark-Leiter Lars Friedrich. 

Momentan werden noch vier weitere Mitarbeiter vermisst. Bei dem Ereignis wurden 16 Mitarbeiter verletzt. Zwei davon schwer. Die Rettungsarbeiten laufen weiterhin mit Hochdruck.

Aufgrund der temporär nicht gesicherten Stromversorgung des Standortes wurden alle administrativ tätigen Mitarbeiter vorsorglich gebeten den Standort zu verlassen. Die Betriebe im Chempark seien in einen sicheren Zustand gebracht worden. 

13:15 Uhr: 16 Verletzte, Rauch in Leverkusen verzieht sich

Wie der WDR unter Berufung auf die Stadt Leverkusen berichtet, sind bei der Explosion am Vormittag mindestens 16 Menschen verletzt worden, vier davon schwer. Nach wie vor werden fünf Mitarbeiter vermisst. Ein Lösemittel-Tank konnte erst nach Abschaltung einer Stromleitung gelöscht werden. Die Rauchwolke über Leverkusen löst sich Berichten zufolge auf.

12:50 Uhr: Weiträumige Gefahrenwarnung; Vermisste und Verletzte

Nach der heftigen Explosion die nach Angaben des Chemiepark-Betreibers Currenta in einem Tanklager im Entsorgungszentrum Bürrig stattgefunden hat, wurden mehrere Mitarbeiter verletzt - mindestens zwei davon schwer. Fünf Mitarbeiter werden nach Angaben des Betreibers vermisst. Die Anwohner in Leverkusen wurden gebeten, geschlossene Räume aufzusuchen, Klimaanlagen auszuschalten und vorsorglich Fenster und Türen geschlossen zu halten. Zur Warnung der Bevölkerung wurden die Sirenen und Warn-Apps ausgelöst.

27.07., 11:10 Der Betreiber des Chemparks Leverkusen, das Unternehmen Currenta, gab an es sei an diesem Morgen aus bislang unbekannter Ursache zu einer Explosion gekommen. Offenbar geht das Ereignis auf die Sondermüllverbrennungsanlage im Leverkusener Stadtteil Bürrig zurück. Die Anwohner wurden aufgefordert jegliche Türen und Fenster geschlossen zu halten. Weiterhin berichtet der Betreiber, dass Einsatzkräfte der Werksfeuerwehr und Luft-Messwagen im Einsatz seien. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ordnete das Ereignis in die Warnstufe "Extreme Gefahr" ein. Diese Warnstufe beschreibt eine Gefahr, die sich kurzfristig erheblich auf Gesundheit, Eigentum und öffentliche Infrastrukturen auswirken kann

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CHEMPARK Ansiedlungen & Projekte, Geb. E1
51368 Leverkusen
Germany