Die Raffinerie den Markt mit erneuerbaren Kraftstoffen versorgen. (Bild: Philips 66)

Die Raffinerie den Markt mit erneuerbaren Kraftstoffen versorgen. (Bild: Phillips 66)

| von goebelbecker

Die Raffinerie soll nach dem Umbau Kraftstoffe nicht mehr aus Rohöl herstellen, sondern etwa aus gebrauchten Speiseölen und Fetten oder aus Sojaöl. Diese sollen aus „Quellen weltweit“ stammen, um dann den kalifornischen Markt mit erneuerbaren Brennstoffen zu versorgen. Die Anlage kann erneuerbaren Diesel, Benzin und Kerosin produzieren. Man glaube, dass es einen Kraftstoffmix brauche, um den weltweit wachsenden Bedarf an erschwinglicher Energie zu decken, und die erneuerbaren Kraftstoffe der Anlage sollen ein wichtiger Teil dieses Mixes sein, erklärte Greg Garland, Vorsitzender und CEO von Phillips 66.

Hydrocracker werden umgenutzt

Das Projekt unter dem Namen Rodeo-Renewed umfasst den Bau von Vorbehandlungseinheiten sowie die Umnutzung bestehender Hydrocracker, um die Produktion erneuerbarer Kraftstoffe zu ermöglichen. Das Unternehmen erwartet, dass die Raffinerie „hohe Erträge“ abwerfen wird und gleichzeitig die Betriebskosten der Anlage sinken. Nach Genehmigung durch die Behörden soll die Produktion  voraussichtlich Anfang 2024 beginnen. Sobald die Anlage umkonfiguriert ist, werde sie kein Rohöl mehr transportieren oder verarbeiten.

Phillips 66 kündigte außerdem Pläne zur Schließung seines Kraftwerks und der Raffinerie Santa Maria in Arroyo Grande, Kalifornien, für 2023 an. Die zugehörigen Rohölpipelines würden ab 2023 schrittweise außer Betrieb genommen. (jg)

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