Oktober 2011
  • Die dynamische Bildanalyse bietet in zahlreichen Anwendungen Analyse- und Kontrollmöglichkeiten, die weit über der reinen Partikelgrößenanalyse liegen.
  • In unterschiedlichsten Anwendungen kommen ihre Stärken in der Formanalytik und in der Sensitivität zum Tragen.
  • Modernste Systeme mit hohen Bildfrequenzen bis zu 500 Hz und extrem kurzen Belichtungszeiten überwinden dabei die Schwächen der herkömmlichen Bildanalyse wie eine schlechte Statistik und damit eine geringe Signifikanz des Ergebnisses und die ungenaue Abbildung sehr schneller Partikel.

Die dynamische Bildanalyse bietet mit der schnellen Aufnahme und zweidimensionalen Darstellung der zu analysierenden Partikel methodisch jene Leistungsparameter an, die bei obigen Aufgabenstellungen von der Laserbeugung nicht bedient werden können. Moderne Geräte dieser Art sind mit einer Bildfrequenz von bis zu 500 Bildern/s und ultrakurzen Belichtungszeiten Im Bereich der Prüfung, Weiterentwicklung und Verarbeitung von Fasern, textilen Halbzeugen oder Faserverbundwerkstoffen spielt die Charakterisierung der Faserlänge eine herausragende Rolle. Hier sind prinzipiell nur bildgebende Verfahren geeignet, diesen Längenparameter zu erfassen. In der Vorbereitung der Analyse ist das Vereinzeln der Fasern wichtig, zuverlässige Ergebnisse zu erreichen. Dies wird in der Kombination der dynamischen Bildanalyse mit einem leistungsfähigen Trockendispergierer unter Einsatz von Druckluft erzielt. Führt man die so erhaltene Aerodispersion unmittelbar in die Messzone,  erhält man repräsentative Aussagen zur Längenverteilung der Fasern und ergänzend dazu zweidimensionale Bilder der Partikel.

Zur Produktionsüberwachung von Schutzsiebungen ist die Fähigkeit zur Detektion kleinster Überkornanteile essentiell. Je schneller diese Abweichungen erkannt werden, desto eher wird eine Fehlcharge vermieden werden können. In der Kombination der dynamischen Bildanalyse als On-line-Variante mit automatischen, repräsentativen Probenahmesystemen wird eine solche Präzision erreicht. Die Empfindlichkeit ist hierbei so hoch, dass Bruchteile eines Volumenpromilles ausreichen, entsprechende Störungen im Prozess zu erkennen. Eine komplexe Installation mit mehreren Probennahmestellen, wie hier am Beispiel der Herstellung von expandiertem Polystyrol gezeigt, erlaubt dabei auch ein Überwachen nicht nur einer Prozessleitung mit einem Sensor.

Powtech Halle 7 – 270

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