80 % der Masterabschlüsse führen zur Promotion
Chemieabsolventen liegen bei Promotionsquote vorn
Chemieabsolventinnen und -absolventen entscheiden sich in Deutschland besonders häufig für eine Promotion. Nach Berechnungen des CHE Centrum für Hochschulentwicklung führen im Studienfach Chemie rechnerisch rund 80 % der Masterabschlüsse später zu einer Promotion – der höchste Wert aller untersuchten Fächer.
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Insgesamt promovierten im Jahr 2024 rund 28.000 Menschen in Deutschland. Fast ein Viertel davon (ca. 7.400 Promotionen) promovierte im Fach Medizin, womit die Mediziner nach absoluten Zahlen von. Nach Anteil liegt Medizin gemeinsam mit Biologie auf Platz zwei, in beiden Studienfächern promovierten 71 % der Studienabsolvent*innen.
Auffällig ist laut Auswertung, dass die jährliche Gesamtzahl der Promotionen seit Jahren vergleichsweise stabil bleibt, obwohl die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger langfristig deutlich gestiegen ist. Als mögliche Ursache nennt das CHE einen „Deckeneffekt“ – etwa weil Promotionsmöglichkeiten und deren Finanzierung (z. B. über Stellen oder Stipendien) nicht im selben Umfang mitgewachsen seien.
Der Datencheck basiert auf Promotionszahlen der Jahre 2022 bis 2024 an Universitäten und betrachtet neben absoluten Werten auch das Verhältnis zu promotionsqualifizierenden Abschlüssen auf Masterniveau (inkl. Staatsexamen). Das CHE weist darauf hin, dass Quoten unter anderem dadurch beeinflusst werden können, dass Personen fachfremd oder nach einem Auslandsstudium promovieren.