Anhaltende Konjunkturflaute und strukturelle Herausforderungen
Dow startet Kosteneinsparungsprogramm und streicht Stellen
Dow will sein operatives EBITDA kurzfristig um mindestens 2 Mrd. US-Dollar steigern. Dies plant der Konzern, mittels KI und Automatisierung zu erreichen – aber auch mit dem Abbau von etwa 4.500 Arbeitsplätzen.
Der Produktionsstandort des Chemiekonzerns im deutschen Stade.
Dow
Dow hat ein
umfassendes Programm vorgestellt, das Abläufe vereinfachen, Prozesse
verschlanken und die Kostenstruktur neu ausrichten soll. Das Vorhaben mit dem
Namen „Transform to Outperform“ zielt darauf ab, kurzfristig mindestens 2 Mrd. US‑Dollar zusätzliches
operatives EBITDA zu erwirtschaften. Rund zwei Drittel dieses Beitrags sollen
aus Produktivitätssteigerungen
und ein Drittel aus Wachstum stammen.
Für die
Transformation rechnet der Chemiekonzern mit einmaligen Kosten von etwa 1,1 bis
1,5 Mrd. US‑Dollar. Davon entfallen rund 600 bis 800 Mio. US‑Dollar auf
Abfindungen für den geplanten Abbau von etwa 4.500 Stellen sowie 500 bis 700 Mio.
US‑Dollar auf weitere einmalige Aufwendungen.
Nach Angaben der operativen Leitung des Chemiekonzerns,
Karen S. Carteropens, soll die Initiative die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen. Es
werde erwartet, dass die Maßnahmen Wachstum und Produktivität verbessern und
die Ertragslage festigen. Das Projekt basiert auf einer fortlaufenden
unternehmensweiten Analyse; ein internes Team koordiniert die Umsetzung.